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BLKÖ:Szepessy, die Freiherren, Genealogie

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Szepessy, Paul (I.)
Band: 42 (1880), ab Seite: 114. (Quelle)
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Zur Genealogie der Freiherren Szepessy. Die Szepessy von Négyes, nachmalige Freiherren Szepessy, sind eine alte im Borsoder Comitate ansässige Familie, welche schon um 1409 einen Johann (János) Szepessy urkundlich aufzuweisen hat. Die ungarischen Geschichts- und Adelswerke: Teleki’s „Zeitalter der Hunyaden“, Kovachich’s „Supplementum ad Vestigia Comitiorum“, Lehoczky’s „Stemmata“, Horváth, Szirmay u. A. gedenken zu öfteren Malen dieser Familie. In ununterbrochener Stammesreihe geht aber die Nachfolge derselben bis auf den heutigen Tag fort von den beiden Brüdern Paul (I.), einem Rathe Tököly’s, und Mátyás. Mit Paul (I.) beginnt die ältere Linie, welche sich mit seinen beiden Söhnen Paul (II.) und Johann in zwei Zweige spaltete. Dem von Johann mit seiner Gattin Susanna Döry gebildeten Zweige gehört der Fünfkirchener Bischof Ignaz an, dessen Lebensskizze oben S. 112 mitgetheilt wurde. Des Bischofs Bruder Johann pflanzte mit seiner Gattin Josepha Szent-Iványi diesen Zweig, bis auf die Gegenwart fort. Des Bischofs Großvater Ladislaus, welcher die Stelle eines königlichen Rathes bekleidete, erhielt von der Kaiserin Maria Theresia mit Diplom vom 13. October 1775 die Freiherrenwürde. Während Johanns Zweig nur noch in weiblicher Linie treibt, blüht der von Paul (II.) ausgehende überdies in männlichen Sprossen. Auch die Nachkommenschaft der jüngeren von Matthias mit Elisabeth Jássy gebildeten Linie theilte sich in mehrere Zweige, welche zur Stunde sämmtlich in männlicher und weiblicher Nachfolge blühen. – Die Szepessy sind mit den besten Familien des magyarischen Adels, so mit den Bárczay, Mocsáry, Eötvös, Máriássy, Szent-Iványi, Szathmáry, Bernáth, Ragályi u. A., aber auch mit vornehmen Familien des deutschen Adels, so mit den Schaffgotsch, den Freiherren von Wildburg, den Freiherren von Seckendorf verschwägert. [ Nagy (Iván), Magyarország családai czimerekkel és nemzékrendi táblákkal, d. i. Die Familien Ungarns mit Wappen und Stammtafeln (Pesth 1863, Mor. Ráth, gr. 8°.) Bd. X, S. 667–678.] –