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BLKÖ:Lörincz, Andreas

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 15 (1866), ab Seite: 399. (Quelle)
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Lörincz, Andreas (ungarischer Poet, geb. in Siebenbürgen im Jahre 1826, gest. im Jahre 1848). Nagy in seinem Werke über Ungarns Adelsfamilien (Magyarország családai czimerekkel[WS 1] és nemzékrendi táblákkal) führt wohl mehrere ungarische und siebenbürgische Adelsfamilien des Namens Lörincz und Lörintz auf, aber es ist aus seinen Nachrichten nicht zu entnehmen, ob der obige Andreas Lörincz überhaupt einer der angeführten Familien an. gehört. Lörincz begab sich, nachdem er die unteren Studien an evangelischen Schulen seines Vaterlandes beendet, nach Pesth, um dort die Rechte zu studiren. da unterbrach die Revolution des Jahres 1848 seine wissenschaftliche Laufbahn und gleich vielen Anderen folgte auch er ihrem Rufe und wurde Honvéd, aber schon in der Schlacht bei Moor, unter Perczel’s Commando, fand er den Tod. Während seiner Studien veröffentlichte er in verschiedenen ungarischen Journalen Dichtungen, in welchen sich den darüber laut gewordenen kritischen Stimmen zu Folge ein vielversprechendes Talent kundgibt.

Ungarns Männer der Zeit. Biografien und Karakteristiken hervorragendster Persönlichkeiten. Aus der Feder eines Unabhängigen [C. M. Kertbeny recte Benkert] (Prag 1862, A. G. Steinhauser, kl. 8°.) S. 320. – Album hundert ungrischer Dichter. Von C. M. Kertbeny (Dresden, Pesth, Wien 1854, 12°.) S. 298 u. 509.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: czimerekel.