Zum Inhalt springen

Unzerstörbar

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
<<< >>>
Autor: A. K.
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Unzerstörbar
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 46, S. 735–736
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1865
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite

[736] Unzerstörbar. Die Kaiserin Josephine war eine große Freundin von Parfüms, ganz besonders von Moschus. Ihr Ankleidezimmer in Malmaison war davon förmlich erfüllt, trotzdem daß Napoleon seine Abneigung gegen diesen Geruch oft und entschieden erklärte. Vierzig Jahre sind nun seit ihrem Tode verstrichen und der gegenwärtige Besitzer von Malmaison hat die Wände jenes Ankleidezimmers wiederholt tünchen und malen lassen. Aber weder Abkratzungen noch Anwendung von Kalk und Tünche sind im Stande gewesen, den Geruch von dem Moschus der guten Kaiserin zu entfernen, welcher jetzt sich noch eben so stark bemerkbar macht, als ob die Flasche, die ihn enthalten, erst gestern entfernt worden wäre.

A. K.