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Topographia Sueviae: Blochingen

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Topographia Germaniae
Blochingen (heute: Plochingen)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643, S. 38.
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Blochingen /

Ist ein Marcktfleck / oder Comopolis, wie Crusius redet / (Bauhinus sagt / ein groß Dorff) im Neckerthal / zwischen Eßlingen vnnd Eberspach / oder zwischen Eßlingen / vnd Kirchheim vnder Teck / von jeder Statt zwo / vnd von Boll bey drey viertel Stundt / auch eine Stundt von Hochdorff / vnd auff der Landstrassen am Necker / gelegen: So Theils Blockingen / nennen: Wie dann der fünff vnd viertzigste Bischoff von Augspurg / Marquardus, ein Freyherr von Blokingen von Theils genandt / vnnd gesagt wirdt / daß / nach seinem Todte / solche Herrschafft an die Grafen von Würtemberg kommen / vnnd der Vogtey Stutgart einverleibt worden sey. Crusius schreibet parte tertia libro quarto capite duodecimo, daß vmbs Jahr 1341. die Freyherren von Blochingen / nicht gar weit von der Statt Eßlingen gelebt; auß denen Marquardus / zugenandt Neidling / gewesen / welcher endtlich Patriarch zu Aglar / oder Aquileia worden; vnnd entweder Anno 1378. oder 1381. gestorben; nach dessen Todte diese Herrschafft an das Hauß Würtemberg gelangt sey: Wiewol er hernach libro paralip. rerum Suevicarum sagt / daß Anno 1331. Johannes Freyherr von Blochingen / der Statt Eßlingen / sein Schloß Blochingen / vnnd alles was dazu gehörig / vmb achthundert Pfundt Heller / verkaufft habe. Hat viel Weinwachs allda.