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Slowakische Spielwarenhändlerin

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Textdaten
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Titel: Slowakische Spielwarenhändlerin
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 36, S. 597, 612
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1894
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[597]

Photogravüre im Verlag von V. A. Heck in Wien.

Slowakische Spielwarenhändlerin.
Nach einer Originalaufnahme von Ch. Scolik.

[612] Slowakische Spielwarenhändlerin. (Zu dem Bilde S. 597.) Die Heimat des slawischen Volksstammes der Slowaken im nordwestlichen Ungarn ist von der Natur keineswegs reich ausgestattet. Mühsam ringt der slowakische Bauer dem Boden kargen Ertrag ab, und ein großer Teil des Volkes sucht sich draußen in der Welt seinen Unterhalt, indem er mit Leinwand, Mausefallen, Spitzen, Glas- und Kinderspielwaren u. dergl. hausieren geht. In ganz Oesterreich insbesondere sind die wandernden slowakischen Händler wohlbekannte Gestalten, nicht alle aber sind sie so hübsch und anziehend wie das Mädchen, das unser Bild darstellt. Ihr freundliches Gesichtchen unterstützt die bittenden Worte, mit denen sie allerlei Kindertand zum Kaufe anbietet, und man darf glauben, daß es ihr an Absatz nicht fehlen und daß sie am Ende ihrer Fahrt einen hübschen Spargroschen mit nach Hause bringen wird.