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Seite:De Yoshiwara Preuschen Hermione von.djvu/130

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sich ihm. „Wozu, Lieber, ich könnte nichts mehr empfinden, und dafür bist du mir zu gut.“ — Allem Bitten und Flehen gegenüber blieb sie unerbittlich.

Brostoczicz fühlte, dies Weib, das er so freventlich und grausam aus der ihm vorgeschriebenen Bahn geschleudert und in so dunkle, pfadlose Labyrinthe des Lebens gestürzt, das hatte auch im Dunkeln seinen Weg gefunden und war über ihn hinausgewachsen. Sie fuhren bei der Abreise mit der Rickshaw bis Imachi, um die berühmte Cryptomerienallee zu genießen, der ja kein Winter etwas anhaben kann. Freilich blies der Wind eisig. Boris schlug vor, bis man Tokio gesehen, noch mit ihm ins Hotel zu kommen, ehe sie ihr Freudenkloster bezöge. Indra war damit einverstanden. Und nun wählte er das Hotel Tokio auf dem Monogama, mit der männlichen und der weiblichen Steintreppe, die hinaufführten, und mit der wunderbaren Fernsicht auf Stadt und Fudji. Doch der Fudji-no-yama lag verschleiert, die Stadt im Nebel, und all die Bäume, unter deren Blütenschnee Tempel und Teehäuser im

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Hermione von Preuschen: Yoshiwara., Seite 131. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Yoshiwara_Preuschen_Hermione_von.djvu/130&oldid=- (Version vom 17.8.2016)