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Der schweizerische Bundespräsident Eduard Müller

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Textdaten
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Titel: Der schweizerische Bundespräsident Eduard Müller
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 3, S. 68 d
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[68 d] Der schweizerische Bundesprästdent Eduard Müller. Durch fast einstimmige Wahl wurde am 12. Dezember vorigen Jahres der Bundesrat Eduard Müller von der schweizerischen Bundesversammlung zum Bundespräsidenten für das Jahr 1899 berufen. Der durch das allgemeine Vertrauen seiner Mitbürger ausgezeichnete Staatsmann erfreute sich schon lange eines hervorragenden Ansehens. Sein Vater war Professor der Theologie in Bern und wirkte einige Zeit in Dresden. In dieser Stadt erblickte Eduard Müller am 12. November 1848 das Licht der Welt; seine früheste Kindheit verlebte er aber bereits in Bern, und hier erhielt er auch seine Schulbildung. Er widmete sich alsdann der Rechtswissenschaft, vollendete seine Studien in Bern und besuchte außerdem noch die Universitäten in Leipzig, Heidelberg und Paris. Nachdem er sich in Bern niedergelassen, nahm er bald einen regen Anteil an dem politischen Leben seines Vaterlandes. Er wurde zu verschiedenen Aemtern des Kantons Bern berufen und bereits 1884 in den Nationalrat gewählt. Als Mitglied des Bundesrates zeichnete sich Eduard Müller besonders in der Verwaltung des Militärdepartements aus, dessen Leitung er als Bundespräsident niederlegte, um das Departement des Aeußeren zu übernehmen.