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Dem Dichter Hoffmann von Fallersleben

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Textdaten
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Titel: Dem Dichter Hoffmann von Fallersleben
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 3, S. 68 d
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[68 d] Dem Dichter Hoffmann von Fallersleben soll nun auch an der Stelle, wo er die letzten Jahre seines Lebens geweilt und gewirkt hat, ein Denkmal erstehen. Zu Höxter, in dessen Nachbarschaft Schloß Corvey liegt, welches dem Sänger des „Lieds der Deutschen“ das letzte Heim bot, in dem er vierzehn Jahre lang als Bibliothekar wirkte und am 19. Januar 1874 für immer die Augen schloß, hat sich für diesen Zweck ein Komitee gebildet. Als im Frühjahr vorigen Jahres dort der hundertjährige Geburtstag des Dichters festlich begangen wurde, mußte die Feiernden der Anblick der schmucklosen Tafel schmerzlich berühren, welche die Grabstätte Hoffmanns kennzeichnet. Wie wenig entspricht dieses Erinnerungszeichen dem Danke, welchen das deutsche Volk dem Dichter schuldet, der in trüber Zeit mit herzentflammender Begeisterung dem deutschen Einheitsgedanken in Wort und That gedient hat! Und er hat auch wie kaum ein zweiter deutscher Dichter das deutsche Volkslied gekannt, geliebt und gefördert und dem deutschen Volksgesang mächtige, noch heute nachwirkende Anregungen gegeben. Der Aufruf des Denkmalsausschusses in Höxter wendet sich daher an alle treuen Freunde echten Deutschtums, besonders aber auch an Deutschlands Gesang- und Turnvereine mit der Bitte, durch Veranstaltung von Konzerten, sonstigen Aufführungen und freiwilligen Sammlungen das Unternehmen thatkräftig zu fördern. Beiträge wolle man an den Schatzmeister, Herrn Theodor Schmidt in Höxter, senden; Quittung erfolgt durch die „Deutsche Sängerhalle“.