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BLKÖ:Keglevich, die Grafen, Wappen

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Keglevich, Stephan
Band: 11 (1864), ab Seite: 128. (Quelle)
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III. Wappen. Schild mit Schildesfuß. Schild: In Blau ein aufgerichtetes blankes Schwert, auf dessen Spitze eine Grafenkrone steht, welche von zwei gegeneinandergekehrten, gekrönten goldenen Löwen, von dem rechtsstehenden mit der linken, von dem linksstehenden mit der rechten Vorderpranke gehalten wird. Der rothe Schildesfuß ist von zwei silbernen Querbalken durchzogen. Auf dem Schilde ruht die Grafenkrone und auf derselben erheben sich zwei gekrönte Helme. Auf jedem derselben steht einwärts gekehrt ein gekrönter goldener Löwe und zwischen beiden steigt aus der Grafenkrone eine von Roth und Silber fünfmal quergetheilte, erst nach rechts, dann nach links und zuletzt wieder nach rechts wehende Fahne, welche von dem erwähnten Löwen mit der Vorderpranke gehalten wird. Die Helmdecken sind rechts blau mit Gold, links roth mit Silber unterlegt. So gibt Kneschke das Wappen an. Iván Nagy in seinen „Magyarország családai“ (Bd. VI, S. 151) zeichnet ein blau und roth quergetheiltes Schild mit Schildesfuß. Der Schildesfuß ist silbern, von drei goldenen Querbalken durchzogen [was ganz unheraldisch ist]; überdieß ruhen auf dem Schildesfuße zwei kleinere Felder, das rechte roth, das linke blau. Das goldene Schwert mit der Krone ruht nicht auf dem Schildesfuße, sondern erhebt sich aus diesem auf der Theilungslinie der zwei kleinen und zwei großen gewechselt blau und rothen Felder. Auch ist die Fahne, welche die zwei Löwen auf den Helmen halten, nicht dreimal roth und Silber quergetheilt, sondern einfach silbern. Die Helmdecken sind rechts blau, links roth, beide mit Silber unterlegt [die ganze Ausführung dieses Wappens ist unheraldisch, und somit wohl auch unrichtig].