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BLKÖ:Kaunitz, Franz Karl Graf

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 11 (1864), ab Seite: 64. (Quelle)
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7. Franz Karl Graf K. (geb. zu Prag 2. November 1676, gest. zu Wien 25. September 1717). Aeltester Sohn des Grafen Dominik Andreas [s. d. Nr. 3] aus dessen Ehe mit Maria Eleonore Gräfin Sternberg, war früher Auditor Rotae, dann Propst zu Alt-Oetting, Domherr in Olmütz, Salzburg und Passau, seit 1710 Bischof zu Laibach. Unter ihm wurde die berühmte Wallfahrtskirche auf dem Groß-Kahlenberge bei Laibach (1712), dann die Wallfahrtskirche zu Dobrowa (1713) und die deutsche Ritterordenskirche in Laibach (1714) erbaut. Auf einer Reise nach Wien starb der Graf 1717 in jungen Jahren. Hopf in seinem „Genealogischen Atlas“ nennt ihn unrichtig Karl Joseph und läßt ihn, ebenso unrichtig, bereits 1711 statt 1717 (nach Einigen am 25., nach Anderen am 26. September) gestorben sein. [Sonntagsblatt, Nr. 3, Beilage zu Nr. 14 des „Oesterreichischen Volksfreundes“ 1857, S. 39.] –