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BLKÖ:Herold, Eduard

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 8 (1862), ab Seite: 398. (Quelle)
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Herold, Eduard (Maler zu Prag, Zeitgenoß), Bildete sich an der Kunstakademie in Prag, wo seine Arbeiten, und zwar im landschaftlichen Gebiete, bald eine nicht gewöhnliche Begabung verriethen. Wie Rittersberg in dem in den Quellen bezeichneten Werke meldet, arbeitet er als Maler für den Grafen Chotek, In früherer Zeit versuchte er es auch auf literarischem Gebiete und er trat mit einigen Arbeiten in Rudolph Glaser’s Zeitschrift „Ost und West“ auf, es wollte ihm aber auf demselben, obgleich er auch da Talent beurkundete, minder glücken. In den Kunstausstellungen der Gesellschaft patriotischer Kunstfreunde in Prag waren in den letztern Jahren von ihm zu sehen, 1855: „Das Felsendorf Widim in Böhmen“ (100 fl.) – „Mühle im Klamer Thale an der Donau“; – „Burghof in Eltz an der Mosel“; 1857: „Die Moldau-Katarakte bei Hohenfurt“ (200 fl.); 1858: „Partie bei Rottach in Baiern“ (60 fl.); – „Schloss Heidelberg“ (60 fl.). – Ein zweiter Künstler, Anton Herold, ist Bildhauer zu Prag, der sich zu München bildete. Im Jahre 1858 waren zwei plastische Werke desselben ebenda ausgestellt: „Loreley“ (200 fl.) und eine „Madonna“. Nach dem Tode Wenzeslaus Hanka’s [s. d. Bd. VII, S. 301] meldeten die Journale, er habe kurz vor dessen Erkrankung seine Büste verfertigt.

Rittersberg (L.)[WS 1], Kapesní slovníček (Prag, 1850, Pospíšíl, kl. 8°.) S. 635. – Kataloge der Kunstausstellungen der Gesellschaft patriotischer Kunstfreunde (Prag, Haase Söhne, 8°.) 1855, [399] Nr. 312–314; 1857, Nr. 127; 1858, Nr. 143, 367, und über Anton H. ebenda Nr. 300 und 342.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Rittersberg (J.).