Zum Inhalt springen

BLKÖ:Heinisch, Jacob

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Heinisch, Anton
Band: 8 (1862), ab Seite: 220. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Jacob Heinisch in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Heinisch, Jacob|8|220|}}

Noch ist eines Jacob Heinisch (geb. zu Kiritein in Mähren 8. Mai 1718, gest. zu Wostrzedetz ebenda 17. September 1771) zu gedenken, welcher am 20. October 1736 in den [221] Orden der Gesellschaft Jesu trat, in demselben durch 10 Jahre verschiedene Lehrfächer vortrug, dann zu Olmütz durch 7 Jahre Director der Philosophie und freien Künste war, bis er sich aus Gesundheitsrücksichten auf die seinem Orden gehörige Herrschaft Wostrzedetz zurückzog, wo er schon im Alter von 53 Jahren starb. Er gab das mathematische Werk: Propositiones de Geometria theorica, practica mechanica etc. (Pragae 1752, cum fig.) heraus. [Pelzel (Franz Martin), Böhmische, mährische und schlesische Gelehrte und Schriftsteller aus dem Orden der Jesuiten (Prag 1786, 8°.) S. 234. – Poggendorff (J. C.), Biographisch-literarisches Handwörterbuch zur Geschichte der exacten Wissenschaften (Leipzig 1859, Ambros Barth, Lex. 8°.) Sp. 1050.]