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Winter kalt· din gewalt

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Der Kanzler
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Titel: Winter kalt· din gewalt
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aus: UB Heidelberg 425v und UB Heidelberg 426r
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Entstehungsdatum: 13. Jahrhundert
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Verlag: Vorlage:none
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Quelle: UB Heidelberg und UB Heidelberg
Kurzbeschreibung:
Mit aufgelösten Lettern. Vergleiche auch Wint̾ kalt· din gewalt in Originallettern.
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[425v]

Winter kalt· din gewalt·
důt mit rifen vn gestalt
anger ǒwen heiden breit·
snewes twang· machet kranc·
kleiner vogelin svͤzen sanc·
dest nahtegal verzeit·
glanze varwe sint verswunden·
mit den meige húre entwarf·
blv̊men blůt· schoͤne vnd [426r] gv̊t·
des wirt manig herze vnfrůt
dis kumt von den winden scharf·

Wie dú zit truren git·
wie dú heide in iamer lit·
doch ist lieblich trost dar an·
wibes gvnst· sorgen brvnst·
loͤschet mit der minne kvnst·
swem ir gvͤte froͤide gan·
wib sol man fúr blv̊men schowen·
wiben dienen hoͤhet mv̊t·
minnen wan lieben kan·
man den wibe wib de man·
dist der werlte hoͤhste gůt·

Wiblich zuht· sender svht·
git von mannes herzen fluht·
wol[WS 1] dem man der schǒwen mag·
ein wib gv̊t· wol behv̊t·
treit sim steten holden můt·
der si vro naht vn tag·
wart ie besser ǒgenweide·
danne ein reine schoͤne wib·
endelich· svnder wich
aller wunne ist vberrich
wibes name vnd wibes lib·

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: wōl.