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Wie weit hört man den Donner

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Wie weit hört man den Donner?
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 16, S. 516
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[516] Wie weit hört man den Donner? Aus der Anzahl der Sekunden, die zwischen Blitz und Donner verstreicht, läßt sich annähernd berechnen, wie weit die nächste Stelle des Blitzes von dem Beobachter entfernt ist. Man multipliziert die Zahl der Sekunden mit 340, da der Schall in der Sekunde 340 m zurücklegt. Sind zwischen Blitz und Donner 10 Sekunden verflossen, so beträgt die Entfernung 3400 m. Auf Grund solcher Beobachtungen ist ermittelt worden, daß der Donner nur auf verhältnismäßig kurze Strecken zu hören ist. Starkes Geschützfeuer vernimmt man noch in einer Entfernung von 100 bis 120 km, während für die Wahrnehmbarkeit des Donners in der Regel 20 bis 25 km als die weitesten Entfernungen berechnet worden sind. Nur ausnahmsweise wurde zwischen Blitz und Donner die Zeit von etwa 100 Sekunden beobachtet, so daß etwa 35 km als die äußerste Grenze für die Hörbarkeit des Donners gelten dürfen.