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Weibertreu (Dschuang Dsï und seine Frau)

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Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Weibertreu (Dschuang Dsï und seine Frau)
Untertitel:
aus: Chinesische Volksmärchen, S. 93–101
Herausgeber: Richard Wilhelm
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1914
Verlag: Eugen Diederichs
Drucker: Spamer, Leipzig
Erscheinungsort: Jena
Übersetzer: Richard Wilhelm
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons
Kurzbeschreibung:
E-Text nach Digitale Bibliothek Band 157: Märchen der Welt
Eintrag in der GND: [1]
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[93]
39. Weibertreu
(Dschuang Dsï und seine Frau)

Es war einmal ein großer Gelehrter, der hieß Dschuang Dsï. Er ging zu Laotse in die Lehre. Einst schlief er bei Tage ein; da träumte ihm, er sei ein Schmetterling und flattere zwischen den Bäumen und Blumen des Gartens umher in ungetrübter Freude. Er erzählte diesen Traum dem Laotse.

Der sprach zu ihm: „Im Anfang, als die Welt entstand, warst du ein weißer Schmetterling. Der fand den Sinn und [94] wurde Geist. Da naschtest du vom Blütenstaub der Pfirsiche am Nephritteich und wurdest zur Strafe dafür vom grünen Pfau, der unten am Throne der Königin-Mutter sitzt, zu Tode gepickt. Nun bist du als Mensch wieder zur Welt gekommen.“

Als Dschuang Dsï diese Worte vernahm, da erinnerte er sich nebelhaft seines früheren Lebens und faßte den festen Entschluß, seinen Wandel zu pflegen. Laotse bemerkte, wie klug er war, und weihte ihn daher in die Geheimnisse des Buches vom Sinn und Leben ein.

Von jener Zeit ab verstand es Dschuang Dsï, als Doppelgänger zu erscheinen, sich unsichtbar zu machen und jede beliebige Gestalt anzunehmen. Er zog sich von der Welt zurück ins Blütenland des Südens.

Als er eines Tages in den Bergen wanderte, da sah er eine junge Frau in Trauerkleidung, die saß vor einem frischen Grab, hielt einen seidenen Fächer in der Hand und fächelte unaufhörlich dem Grabe Luft zu.

Dschuang Dsï fragte erstaunt, was sie tue.

„Mein dummer Mann“, erwiderte die Frau, „ist unglückseligerweise gestorben. Zu seinen Lebzeiten war er immer gut zu mir. Bei seinem Tode ermahnte er mich, daß, wenn ich einen andern heiraten wollte, ich warten müsse, bis die Erde seines Grabes trocken sei. Nun sage ich mir, daß frisch gehäufte Erde nicht plötzlich trocken werden kann. Darum fächle ich das Grab.“

„Ihr möchtet wohl“, sprach Dschuang Dsï lachend, „daß das neue Grab bald trocken würde? Nichts leichter als das! Darf ich Euch ein wenig helfen?“

Damit nahm er den Fächer, sprach im geheimen einen Zauberspruch, fächelte ein paarmal nach dem Grabe, und schon war auch die Erde trocken.

Die junge Frau war hocherfreut, bedankte sich bei Dschuang Dsï, schenkte ihm noch zum Abschied ihren seidenen Fächer und ging fröhlich ihrer Wege.

Dschuang Dsï kam heim und setzte sich ins Gartenhaus. [95] Er hielt den Fächer in der Hand und blickte ihn an. Er fühlte sich innerlich unbehaglich und seufzte fortwährend.

Seine Frau war eine geborene Tiän. Sie stammte aus dem alten Fürstengeschlecht von Tsi. Sie war jung und schön. Es war seine dritte Frau. Die erste war gestorben, die zweite hatte er verstoßen, und als dritte hatte er sie genommen.

Sie fragte ihn: „Wo hast du denn den Fächer her, und warum seufzest du so unaufhörlich?“

Da erzählte ihr Dschuang Dsï die Geschichte von der jungen Frau am Grab.

Seine Frau ward sehr erbost und sprach: „Dieses treulose Weib wollte schon wieder heiraten, nachdem noch nicht einmal die Erde des Grabes trocken war! Das ist doch eine Schamlosigkeit.“

Dschuang Dsï sang ein Liedchen vor sich hin:

„Solang man lebt, spricht jede nur von Liebe,
Ist man erst tot, so fächelt sie das Grab.
Das äußere Fell nur zeigt das Bild des Tigers,
Bei Menschen kennt man das Gesicht, doch nicht das Herz.“

Dadurch ward seine Frau noch mehr erbost; sie spuckte ihm ins Gesicht und sprach: „Es gibt doch verschiedene Menschen auf der Welt. Wie kannst du um der einen willen das ganze weibliche Geschlecht verunglimpfen?“

„Versündige dich nicht mit leeren Worten!“ sagte Dschuang Dsï zu ihr. „Nimm einmal an, ich hätte das Unglück und würde sterben; daß du mir ewige Treue hieltest, davon will ich ganz schweigen, ich fürchte, du würdest es nicht einmal ein paar Jahre lang aushalten.“

„Ein treuer Knecht kann nicht zwei Herren dienen. Ein gutes Weib heiratet nicht zum zweitenmal. Wenn je mich dieses Unglück treffen sollte, ich würde niemals einem anderen angehören.“

„Und ich glaub dirs doch nicht!“ sagte Dschuang Dsï.

[96] Da geriet die Frau in solche Wut, daß sie in Tränen ausbrach.

„Wir Frauen sind doch treuer als ihr Männer. So ein herzloser Gesell wie du! Die erste starb dir weg, da nahmst du eine zweite. Die zweite schicktest du fort, da nahmst du mich. Und nun denkst du, daß wir Frauen auch so seien. Du bist ja noch gar nicht tot. Wie kannst du deine eigenen Schlechtigkeiten andern in die Schuhe schieben!“

Damit riß sie dem Dschuang Dsï den seidenen Fächer aus der Hand und zerbrach ihn in tausend Stücke.

„Mein Liebchen“, sagte Dschuang Dsï, „wenn du wirklich so gesinnt bist, so kann es mir ja nur recht sein. Warum mußt du denn gleich so böse werden?“

So hatte das Gespräch ein Ende.

Nach ein paar Tagen wurde Dschuang Dsï plötzlich krank, und es ward von Tag zu Tag schlimmer. Da wandte er sich unter Tränen an seine Frau.

„Es steht schlimm mit mir“, sagte er, „jeden Augenblick kann ich sterben. Wie schade, daß du den seidenen Fächer schon zerbrochen hast! Hättest du ihn noch, so könntest du mit ihm mein Grab fächeln.“

Da brach die Frau in lautes Weinen aus und schwur ihm ewige Treue.

„Daran erkenn ich deine Liebe“, sprach Dschuang Dsï. „Bin ich erst tot, hab ich die Augen zu.“

Als er das gesagt, da stand sein Atem still.

Die Frau ließ nun einen Sarg machen und legte Trauerkleidung an. Tag und Nacht schrie und schluchzte sie. So trieb sie es sieben Tage lang.

Da kam plötzlich ein junger Bakkalaureus. Er hatte ein Gesicht wie Milch und Blut. Er trug ein Purpurkleid und gestickte Schuhe, ein ungewöhnlich hübscher Jüngling. Er brachte einen alten Diener mit, sagte, er sei ein Prinz von Tschu und habe sich seit einem Jahre vorgenommen, daß er bei Dschuang Dsï Schüler werden wolle. Unglücklicherweise sei nun der Meister tot.

[97] Darauf zog er Trauerkleider an, kniete vor dem Sarge nieder und betete zu dem Geiste des Verstorbenen: „Es war vom Schicksal mir versagt, deine Worte, o Meister, zu hören. Hundert Tage will ich an deinem Sarge trauern, um meine Verehrung zu bezeugen.“

Als er ausgebetet hatte, vergoß er Tränen und stand wieder auf. Darauf bat er, der Witwe vorgestellt zu werden. Die lehnte ab.

Jedoch der Prinz sprach: „Wenn Freunde beieinander wohnen, so erlauben sie einander, auch ihre Gattinnen zu sehen. Wieviel mehr gebührt sich das, da ich doch mit dem Meister verabredet hatte, sein Schüler zu werden.“

Da empfing ihn die Witwe.

Auf den ersten Blick erkannte sie, daß der Prinz ein feiner Herr war. So empfand sie denn Mitleid mit ihm.

„Ich möchte hier ein Zimmer entlehnen,“ sagte der Prinz, „um die Trauerzeit für meinen Lehrer zu verbringen. Außerdem bitte ich um die hinterlassenen Schriften des Meisters, damit ich mich aus ihnen belehren kann.“

Die Witwe war damit einverstanden und richtete das Gartenhaus für ihn als Wohnung ein. Auch holte sie die hinterlassenen Schriften ihres Mannes heraus und gab sie dem Prinzen. Der bedankte sich und machte sich an der Seite des Sarges einen Platz zurecht, wo er die Schriften las.

Die Witwe aber kam täglich, vor dem Sarge zu weinen. Und so gab sichs ganz von selber, daß sie mit dem Prinzen zuweilen ins Gespräch kam. Allmählich wurden sie vertrauter, und mancher zärtliche Blick verriet die Gefühle des Herzens. Endlich hielt es die Witwe nicht länger aus. Sie rief den alten Diener zu sich ins Zimmer, setzte ihm vom besten Weine vor und bat ihn, den Heiratsvermittler zu machen.

Der Alte kam mit der Nachricht zurück, daß sein Herr beglückt sei von der Aussicht auf diese Verbindung. Nur stehe ihr entgegen, daß der Verstorbene sein Lehrer gewesen. [98] Es sei zu fürchten, daß die Leute sich darüber aufhalten würden.

Die Witwe aber sprach: „Das war ja nur eine vorläufige Abmachung. In Wirklichkeit war dein Herr nie der Schüler meines Mannes. Ich bitte dich inständig, wenn du deinen Herrn siehst, die Sache irgendwie zum Abschluß zu bringen.“

Der Alte ging.

Sie wartete bis zum nächsten Tag. Als sie noch immer keine Antwort hatte, da rief sie den Alten wieder zu sich und fragte ihn aus.

Der sprach: „Mein Herr ist so entzückt von Eurer Schönheit, daß das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler weiter keine Rolle spielt. Aber es sind noch drei Punkte nicht erledigt, die Euch wohl allzu schwer fallen dürften. Erstens: im Nordzimmer steht der Sarg. In seinem Anblick die frohe Feier zu begehen, bringt er nicht über sich, und es sieht auch nicht gut aus. Zweitens: Ihr habt mit Eurem verstorbenen Manne in glücklicher Ehe gelebt. Mein Herr kommt ihm an Bildung und Begabung bei weitem nicht gleich. Da möchtet Ihr über dem neuen den alten nicht vergessen können. Drittens: mein Herr hat keinen Heller in der Tasche, um Hochzeitsgeschenke und das Festmahl zu bezahlen. Aus diesen drei Gründen ist zu befürchten, daß die Sache nicht zustande kommt.“

Die Witwe sprach: „Wenn es weiter nichts ist! Im Hinterhause ist ein leeres Zimmer, da kann man den Sarg hinstellen. Was den zweiten Punkt anlangt, so war ich die dritte Frau meines früheren Mannes. Eine war ihm gestorben, eine hat er verstoßen, und jedermann lachte ob seiner Lieblosigkeit. Der König von Tschu hat ihn einmal anstellen wollen, aber er wußte nur zu gut, daß seine Kenntnisse dazu nicht ausreichten; darum entfloh er hierher, um sich zu verstecken. Wie kann man da von besonderer Begabung reden! Außerdem ist Euer Herr ein Prinz, und ich bin auch aus königlichem Geschlecht, so [99] passen wir unseren Familien nach zueinander. Auch unsere Lebensjahre stimmen sehr gut überein. Was das dritte anlangt, so ist das noch leichter zu erledigen. Ich habe mir zwanzig Lot Silber zusammengespart, die reichen aus für die Kosten der Feierlichkeit. Heute abend ist eine gute Stunde zur Hochzeit, darum sorgt dafür, daß alles fertig wird.“

Dann hieß sie den Alten Leute suchen, um den Sarg beiseite zu schaffen. Das Gartenhaus wurde als Hochzeitskammer eingerichtet. Hohe Kerzen wurden angezündet und prächtige Vorhänge aufgehängt. Die Witwe kleidete sich in Brokat und Seide und schmückte sich kunstvoll – die Trauerkleider hatte sie schon vorher abgelegt. So blieb dem Prinzen denn nichts anderes übrig, als nachzugeben. Er machte ihr seine Verbeugung, ging mit ihr zusammen ins Hochzeitszimmer und trank mit ihr zusammen den Hochzeitswein.

Als sie aber eben schlafen gehen wollten, stieß der Prinz einen lauten Schrei aus und fiel auf das Bett nieder. Die Frau umarmte ihn zärtlich und fragte, was er habe. Der Prinz aber brachte vor Schmerzen kein Wort heraus.

Der Alte antwortete statt seiner: „Mein Herr leidet zuweilen an Herzkrämpfen. Ein berühmter Arzt hat ihm ein seltsames Rezept geschrieben. Man muß ihm das Hirn eines lebenden Menschen mit Wein vermischt zu trinken geben, dann wird es besser. Früher einmal, als die Krankheit ausbrach, da hat der König von Tschu einen Verbrecher hinrichten lassen und aus dessen Hirn die Medizin bereitet. Aber können wir hier ein Menschenhirn bekommen? Es ist aus mit meinem Herrn! Was tun? Was tun?“

Die Frau erwiderte: „Tuts auch das Hirn eines Toten?“

„Wenn er noch nicht länger als fünf Wochen gestorben ist,“ sagte der Alte, „kann mans noch brauchen.“

„Mein Mann ist noch keine vierzehn Tage tot“, erwiderte die Frau. „Wie wärs, wenn wir den Sarg aufschlügen und es holten?“

[100] „Ich fürchte nur, Ihr bringts nicht über Euch“, erwiderte der Alte.

„Ich liebe den Prinzen so sehr, daß ich mein Leben für ihn gebe,“ sprach die Frau, „was sollt ich diesen toten Knochen schonen!“

Dann trug sie dem Alten auf, doch ja recht besorgt zu sein für den Prinzen. Sie selber aber nahm ein Beil zur Hand und ging ins Hinterhaus. Dann stellte sie die Lampe neben sich, faßte das Beil mit beiden Händen und schlug mit aller Kraft den Sargdeckel entzwei. Als der Sarg offen war, hörte sie, wie Dschuang Dsï einen langen Seufzer ausstieß, dann streckte er sich und richtete sich auf. Die Frau verließen vor Schrecken die Kräfte. Sie fiel zu Boden, und das Beil lag neben ihr. Dschuang Dsï aber ging hinüber ins Gartenhaus. Schließlich raffte sich die Frau zusammen und trocknete sich den Schweiß von der Stirn. Dann ging sie ihm nach in das Häuschen. Der Prinz und sein Begleiter waren verschwunden.

So suchte sie sich denn herauszureden: „Seitdem du gestorben warst, habe ich Tag und Nacht an dich gedacht. Vorhin hörte ich nun im Sarge einen Laut, da dachte ich mir, in alten Zeiten ist es ja auch schon vorgekommen, daß Tote wieder auferstanden. Darum nahm ich das Beil und öffnete den Sarg. Nun lebst du wirklich wieder! Ich bin überglücklich! Ich bin überglücklich!“

Dschuang Dsï sprach: „Vielen Dank für deine Güte! Die Trauerkleidung hast du aber nicht lange anbehalten! Du stehst ja da in Samt und Seide.“

„Ich hoffte auf mein Glück bei der Öffnung des Sarges, darum habe ich mich festlich geschmückt und die Trauerkleidung abgelegt zum guten Vorzeichen.“

„Warum stand denn nicht der Sarg am Ehrenplatz?“ fuhr Dschuang Dsï fort, „das war wohl auch um der guten Vorbedeutung willen?“

Die Frau verstummte errötend.

[101] Dschuang Dsï aber hieß sie Wein herbeibringen und fing an zu trinken.

Die Frau gab ihm tausend gute Worte, denn sie wollte gerne bei ihm bleiben; aber Dschuang Dsï betrank sich und sang ein Liedchen:

„Nun bin ich aller Bürden ledig;
Du möchtest noch, ich laß es sein!
Würd ich mit dir zusammenbleiben,
Du schlügst mir noch den Schädel ein.“

Dann brach er in lautes Gelächter aus und sprach: „Ich will dir deinen neuen Gatten zeigen.“

Damit streckte er die Hand aus, und die Frau sah plötzlich den Prinzen und den Alten zur Tür hereinkommen. Sie erschrak heftig und blickte sich um, da war Dschuang Dsï verschwunden. Sie wandte abermals den Kopf, da waren der Prinz und sein Begleiter weg. Da merkte sie, daß Dschuang Dsï seine Zauberkünste habe spielen lassen, um sie auf der Tat zu ertappen. Vor Scham und Verzweiflung erhängte sie sich.

Da trommelte Dschuang Dsï auf einer Schüssel und sang:

„Sie hat mich wollen betrügen,
Ich war ihr zu gescheit.
Was nützt mir dann mein Rößlein,
Wenn drauf ein andrer reit’t?
Läg ich heut noch im Sarge,
Sie hätt’ einen andern gefreit.
Und ich wär mausetot –
Ach Jammers und ach Not!“

Damit verließ er sein Haus und wanderte in Muße. Er erlangte die Unsterblichkeit und verschwand.

Anmerkungen des Übersetzers

[395] 39. Weibertreu. Quelle: vgl. Gin Gu Ki Guan.

Diese Geschichte von dem Philosophen Dschuang Dsï und seiner Frau ist eine ausschmückende Sage, die sich um die Stelle vom Tode der Frau Dschuang Dsïs (Dschuang Dsï Buch XVIII, 2) herumgerankt hat. Auch sonst sind Stellen aus Dschuang Dsï sagenhaft mit dem Text verwoben, so der bekannte Schmetterlingstraum (II, 12) u. a. Seine Frau war eine geborene Tiän. Das Haus Tiän regierte im Staate Tsi (Ostschantung) seit 379, nachdem es schon lange vorher die maßgebende Stellung im Staate usurpiert hatte.

Prinz von Tschu. Tschu war ein Staat im Süden des damaligen China.