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Wecken und Erinnern mittels Elektricität

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Textdaten
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Autor: F. K.
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Titel: Wecken und Erinnern mittels Elektricität
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 52, S. 892
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1894
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[892] Wecken und Erinnern mittels Elektricität. Damit ein in einem Gasthofe wohnender Gast in Bezug auf die Zeit, zu welcher er geweckt sein oder an irgend etwas erinnert werden will, nicht auf die Pünktlichkeit des Personales angewiesen sei, sollen nach dem Vorschlag eines Ingenieurs in den Fremdenzimmern der Gasthöfe elektrische Wecker aufgestellt werden, welche durch einen eigenartigen Stöpselapparat vom Gaste selbst mit einer Kontaktuhr so in Verbindung gesetzt werden können, daß der Wecker nur zu den beabsichtigten Zeiten, da aber bestimmt wirkt. Die Anlage kann so eingerichtet werden, daß sie zu beliebig vielen Zeitpunkten innerhalb 12 oder 24 Stunden zu wecken vermag. Aehnlichkeit mit dieser Vorrichtung hat der „Erinnerer“, welchen ein amerikanischer Elektriker ersonnen hat. Dieser „Erinnerer“ ist für Aemter, Läden, Fabriken, Gasthöfe etc. bestimmt und soll jedermann dagegen schützen, daß er eine Sache vergesse, welche zu einer bestimmten Zeit erledigt werden soll. Das Erinnern wird durch eine Klingel bewirkt, welche sich aber nicht neben dem Erinnerer zu befinden braucht, sondern auch an einem andern Orte aufgestellt werden kann. In industriellen Betrieben sind zu gewissen Zeiten des Tages oder der Nacht Arbeiten auszuführen, deren unpünktliche Verrichtung einen schädlichen Einfluß auf die zu erzeugenden Produkte hat. Man begreift, wie nützlich in solchen Fällen der Erinnerer werden kann. Er dürfte auch in meteorologischen Beobachtungsstationen am Platze sein, damit das Ablesen von Temperatur und Luftdruck, die Messung von Windstärke und Regenmenge etc. rechtzeitig erfolgt. F. K.