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Was hat dú welt zegebēne me

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Heinrich III. (Meißen)
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Titel: Was hat dú welt zegebēne me
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aus: Codex Manesse 15v
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Entstehungsdatum: 13. Jahrhundert
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Originalherkunft:
Quelle: UB Heidelberg
Kurzbeschreibung:
In originalen Lettern. Vergleiche auch Was hat dú welt zegebenne me mit aufgelösten Lettern.
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[15v]

Was hat dú welt zegebēne me·
da vō ein ſendú not zerge·
dāne wibes mīne aleine·
ein wib dú loſlich lachē kan·
gen einem wol gemv̊tē man·
der froͤidē iſt niht kleine·
ſwēne ſi ſtet gegen im ze angeſiht·
vn̄ ſi in mit ir ǒgen giht·
dc ſi in vō herzē meine·
ſw̾ diſen zwein geverig ſi·
vn̄ wone mit valſch̾ hv̊te bi·
der w̾de zeinē ſteine·

AN ſchonē libe wol gevar·
ī edelē můte reine gar·
ſwer das an wibē vinde·
der lobe ir lebē vn̄ ere ir lip·
ſi iſt gar ein reine ſelig wib·
des wūſches īgeſinde·
ir luter ſpiegel varweſ leben·
kā truͤben h̾zen froͤide gebē
ſwer ſich des wider winde·
der frowē rehte froͤide wer·
v̾ſigeln mvͤſſe er vf dc mer·
vō wibe vn̄ ǒch von kinde·

JR zuht vlieher úch ſi geſeit·
dc zuht vil v̾re nah ú ieit·
des ſwer ich ú bi eide·
mit vnzuht habt ir gůtē zúh·
hey͗ zuht flieh̾ nv flúh nv flúh·
ſo ſeit mā vō úch beide·
ir frowē nemt ſin kleine war·
er kom mit gůten zúhtē dar·
ſo dc er ſich geſcheide·
vō unzuht als ein zúhtig mā·
ſwelh frowe im dāne ir grůſſes gan·
der lept gar ſunder leide·