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Verödet!

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Verödet!
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 9, S. 145, 156
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1876
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
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Bearbeitungsstand
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[145]

Verödet.
Nach dem Oelgemälde des Hofmalers C. Arnold in Berlin.

[156] „Verödet!“ (Abbildung Seite 145.) Wer unsere Illustration betrachtet, dem wird das geflügelteste Wort einer großen Zeit wieder in den Ohren klingen, das Wort, das vor nur einem Lustrum so oft gesprochen wurde: „Das ist der Krieg.“ Ja, solcher Bilder hat er unzählige geschaffen; jede Truppe ließ sie noch jedem Kampf und Weitermarsch hinter sich, und tausendweise haben nach dem Friedensschluß die Heimkehrenden ihre Heimstätten so wiedergefunden. – „Das war der Krieg.“ – Wir brauchen nicht auf die Einzelheiten der der Meisterhand des königlichen Hofmalers C. Arnold in Berlin entstammten Darstellung dieser Kriegserinnerung einzugehen; das Bild spricht deutlich genug für sich, um sich Aufmerksamkeit zu erwerben. Das Original, ein sehr werthvolles Oelgemälde, hat bereits seinen Käufer gefunden und geht der Oeffentlichkeit für immer verloren; um so mehr erfreut es uns, daß der Künstler selbst für die „Gartenlaube“ eine Copie zeichnete, welche dem beigehenden Holzschnitt als Grundlage diente.