Zum Inhalt springen

Ureude dú ist erwachet

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Pfeffel
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Ureude dú ist erwachet
Untertitel:
aus: UB Heidelberg 302v
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum: 13. Jahrhundert
Erscheinungsdatum: Vorlage:none
Verlag: Vorlage:none
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort:
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: UB Heidelberg
Kurzbeschreibung:
Mit aufgelösten Lettern. Vergleiche auch Ureude dú ist erwachet in Originallettern.
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]

[302v]

Ureude dú ist erwachet·
dú ê verborgen lag·
so lange in osterlant
die hat vns vf erhaben·
der fúrste friderich·
des manig wol erlachet·
der sin ist worden rich·
er kan die siechen laben·
mit miltegebender hant·
gelebt ich noch den tag·
dc mich vro selde erkande
als si etteswenne pflag·
min habe ist worden kleine·
mir ist von schulden ande
so man allenthalben git·
vnd mich verkúset eine·
dc lenget mir dú zit·

Ivng man ich wil dich leren·
wie tvmb ich selbe si
des din lib wirde hat·
wilt dv behalten das·
so solt du dienen got
vnd alle frowen eren·
la swachen spot·
wis an zorne las·
minne wisen rat
wis boͤser worte vri·
swa dv sehest die besten
da solt dv wonen bi·
nein vnd ia behalten·
dv solt in eren glesten·
vúr schande habe den hůt·
so maht mit vreuden alten
vnd wirt din ende gv̊t·

ICh sach lieblich lachen·
ein rotes múndelin·
dc wc so wol gevar·
da von min herze wart wunt·
ir liehter ǒgen blig·
mag mir wol truren swachen·
mich vieng ir minnen strik·
sie ist lieblich zaller stunt·
vnd alles valsches bar·
ich wil ir diener sin
swenne ich sie an schowe·
si ist miner selden schrin·
so enzv́ndet mich ir minne·
si rose in meien tǒwe·
erblv̊t von suͤser fruht·
dc ich vor liebe brinne·
si hat so reine zuht·