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Trost (Fontane)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Theodor Fontane
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Trost
Untertitel:
aus: Gedichte, Seite 49–50
Herausgeber:
Auflage: 10. Auflage
Entstehungsdatum: 1895
Erscheinungsdatum: 1905
Verlag: J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Stuttgart und Berlin
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Originalherkunft:
Quelle: Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[49]
Trost.


Tröste dich, die Stunden eilen,
Und was all’ Dich drücken mag,
Auch das Schlimmste kann nicht weilen,
Und es kommt ein andrer Tag.

5
In dem ew’gen Kommen, Schwinden,

Wie der Schmerz liegt auch das Glück,
Und auch heitre Bilder finden
Ihren Weg zu Dir zurück.

[50]
Harre, hoffe. Nicht vergebens
10
Zählest Du der Stunden Schlag,

Wechsel ist das Loos des Lebens
Und – es kommt ein andrer Tag.