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Topographia Sueviae: Rockenburg

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Topographia Germaniae
Rockenburg (heute: Roggenburg)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643, S. 162.
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Kloster Roggenburg in der Wikipedia
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[162]
Rockenburg /

Ein Praemonstratenser Closter / 2. Meilen von Vlm / vnnd ein halbe Meil von Weissenhorn gelegen / so einen Hof in der Statt Vlm hat / vnd zu dem Römerzug monatlich auff 2. zu Roß / vnd 10. zu Fuß / oder 64. Gulden / angelegt ist; auch desselben Abbt Standt / vnd Sitz / bey den Reichs: vnd Craiß-Tägen hat. Die Jährliche Gebühr zu Vnderhaltung deß CammerGerichts / belaufft sich auff 100. Gulden. Desselben Stiffter war / nach deß Bruschii Meynung de Episcop. Germ. c. 3. p. 26. der 38. Bischoff zu Chur / Conradus, ein geborner Graff zu Bibregk / An. 1126. Andere aber / vnd darunder Crusius part. 2. Annal. li. 9. c. 12. (da er auch die Aebbte allhie setzet / ) sagen / daß solches Closter in gemeltem Jar / von Bertholdo, Sifrido, vnd Conrado, leiblichen Brüdern / vnd Grafen von Bibreck / vnd von Frawen Demuth von Zollern / deß alten Bertholdi Gemahlin zu erbawen angefangen worden / welche Fraw alle jhre Güter / vnnd auch das Schloß daselbst gelegen / wo hernach der Garten / darzu verschafft habe.