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Topographia Sueviae: Ahusen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Topographia Germaniae
Ahusen (heute: Anhausen)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643, S. 4–5.
Teilort Anhausen von Bolheim (Gde. Herbrechtingen)
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[4]
Ahusen /

Insgemein Ahusen / ein Benedictiner Closter / im Brentzthal / vnnd an der Brentz (welches Wasser niemals / auch im dem strengen Winter / gefrieret) gelegen / so Anfangs Graf Mangold von Tübingen / im Dorff Langenau / so jetzt Vlmischer Herrschaft / vmbs Jahr 1125. gestifftet / vnd hernach seine Söhne / von dannen / an diesen Ort gesetzt haben. Der erste Abbt hieß Siegefried. Theils setzen die Stifftung ins 1135. Jahr: Aber die obere Meynung wird für besser gehalten. Die Aebbte allda setzet Carolus Stengelius, in Mantissa ad Commentar. R. A. V. cap. 23. vnder denen er selbst einer gewesen / An. 1630. erwöhlt; nach dem solches Closter den Römisch Catholischen damaln worden; wiewol es hernach / vermög im Jahr 48. auffgerichten General Frieden-Schlusses / [5] dem Herrn Hertzogen zu Würtemberg wider zukommen; ob schon er Stengelius sich noch im Jahr 50. einen Abbt allhie geschrieben hat.