Zum Inhalt springen

Topographia Saxoniae Inferioris:Wansleben

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Topographia Germaniae
Wansleben (heute: Wansleben am See)
<<<Vorheriger
Voerden
Nächster>>>
Waren
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1653, S. 234.
[[| in Wikisource]]
Wansleben am See in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[T33]
[234]
Wansleben /

Im Ertzbistumb Magdeburg / gegen dem Stifft Halberstatt / zwischen Gamersleben / vnd Dodendorff / wie in der Landtafel stehet / gelegen. Johannes Pomarius nennts / in dem Summarischen Begriff der Magdeburgischen Statt-Chronicken / im Jahr 1550. noch einen Flecken / vnd sagt / Hertzog Georg von Meklenburg / habe im selbigen Jahr / den 16. Septembris / den Flecken Wandsleben eingenommen / das Schloß aber / auff welches sich der Statt Magdeburg Volck begeben / dreymal vergebens gestürmet; daher Er den Flecken / den Er zuvor außplündern lassen / gar außgebrant. Aber Helduaderus, in Sylva Chronol. nennts / vmbs Jahr 1620. ein Stättlein / vnd schreibet Bogislaus Philippus Kemnitz / im 1. Theil deß Schwed-Teutschen Kriegs / fol. 77. daß Anno 1630. die Crabaten / das Stättlein Wansleben / überfallen / aber die Magdeburgischen hätten das Schloß erhalten / vnd die Crabaten darfür übel eingebüsst. Hernach meldet Er / es hätte sich Wanßleben / mit Accord / dem General Banner / vnd den Schwedischen / das folgende 31. Jahr / ergeben.