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Topographia Saxoniae Inferioris:Arensböcke

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Topographia Germaniae
Arensböcke (heute: Ahrensbök)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1653, S. 25.
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Arensböcke.

Im Wagerland / zwischen Lübeck / vnd Pretz / (von dannen man auff Kiel kompt) gelegen. Johann Peters sagt / in der Holsteinischen Chronick / daß das Closter Arensböcke / durch Graff Niclaus von Holstein / im Jahr 1398. zu bawen angefangen / vnd Jungfrawen / auß den Clöstern Pretze / vnd Itzeho / genommen: Aber Anno 1402. solches den Carthäusern eingethan worden. Er / der Graff / seye Anno 1400. zu Osthave / bey Itzeho / gestorben / vnd daselbst bey seinen Vättern im Kloster begraben worden. Es meldet Carolus Carafa, Bischoff zu Aversa, Comment. de Germania sacra restaurata, vnd in selbigen Buchs Anhang / daß Anno 1628. vom Käyserlichen Hoff auß / dem Hertzog von Holstein anbefohlen worden / dieses Closter / so besagter Welscher Bischoff / Arsenweck nennet / den Carthäusern zu überlassen. Es hat aber noch neulich Herr Joachim Ernst / Hertzog zu Schleßwig / vnd Holstein etc. der Fürstlichen Sunderburgischen Lini / Anno 1595. den 29. Augusti / gebohren / allhie Hoff gehalten / vnnd von dero Gemahlin / Frawen Dorothea Augusta / Hertzog Johann Adolphen zu Schleßwig / vnd Holstein / Tochter / mit der Er Anno 1633. den 12. May / zu Gottorff Beylager gehalten / etliche junge Herren vnd Fräwlein / im Leben gehabt. Nicolaus Helduaderus schreibet pag. 97. daß Anno 1534. Marcus Meyer von Lübeck / das besagte Closter / so jetzt ein Ampt / gebrandschatzt habe.