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Stuttgarts Wein- und Bäckerstübchen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Joachim Ringelnatz
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Titel: Stuttgarts Wein- und Bäckerstübchen
Untertitel:
aus: Gedichte, Gedichte von Einstmals und Heute
S. 82–83
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1934
Verlag: Ernst Rowohlt
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Erscheinungsort: Berlin
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Wikisource
Kurzbeschreibung:
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Bild
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Bearbeitungsstand
fertig
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[82]
Stuttgarts Wein- und Bäckerstübchen


Vor dem heißen Ofen balgen
Katzen sich. Wie dumme Jungen.
Auf dem Tisch an kleinem Galgen
Hängen Brezel, schön geschwungen.

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Würdebärte schlürfen kräftig

Wichtig diskutierte Weine. –
Links im Laden bückt die kleine
Bäckerstochter sich geschäftig.

Zinn blitzt von der Holz-Fassade.

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Zeichnungen an allen Wänden,

(Stumm, mit mehlbestaubten Händen
Rückt der Wirt die schiefen gerade.)

Setzte mich so ganz bescheiden hin
Und vergaß auch nicht, sehr laut zu grüßen.

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Dennoch ließen Blicke mich leicht büßen,

Daß ich kein Stuttgarter bin.