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Seite:FFC3.djvu/61

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1287. Die Schildbürger können ihre eigene Anzahl nicht ausrechnen.
1288. Die Schildbürger finden ihre eigenen Beine nicht: ein Fremder hilft mit der Peitsche.
1289. Jeder will in der Mitte schlafen.
1290. Das Schwimmen im Flachsfelde.
1291. Der eine Käse soll den anderen zurückholen: die Frau beschmiert die Fahrgleise des Weges mit Butter; ein Käse entfällt ihr und rollt den Abhang hinunter, sie wirft den anderen nach, damit er den ersten zurückhole (Grimm No. 59).
1310. Der Krebs als Schneider: soll ertränkt werden.
1311. Der Wolf wird für ein Füllen gehalten: hat das Pferd gefressen.
1312. Der Bär wird für einen Hund gehalten.
1313. Der Mann, der sich selbst für tot hält: lässt die Leiche Brot essen.
1314. Das Butterfass wird für den Tod gehalten: sie schlagen es entzwei.
1315. Der grosse Baum wird für eine Schlange gehalten: mit Flinten und Spiessen getötet.
1320. Der Atemhauch in der Kälte wird für Tabakrauch gehalten.
1330. Das Löschen des brennenden Botes: die Leute rudern ans[WS 1] Land und holen Wasser aus einer Quelle, um zu löschen.


Schwänke von Eheparen.
1350. Die liebevolle Gattin: der Mann stellt sich tot; die Frau ist gleich bereit, den Überbringer der Nachricht zum Manne zu nehmen (Gg No. 102).
1351. Wer zuerst spricht?: Mann und Frau wetten; der Schuster bringt Schuhe, fasst die Frau bei der Hand; der Mann wird eifersüchtig und schilt; hat die Wette verloren.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: aus
Empfohlene Zitierweise:
Antti Aarne: Verzeichnis der Märchentypen. Suomalaisen Tiedeakatemian Toimituksia, Helsinki 1910, Seite 49. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:FFC3.djvu/61&oldid=- (Version vom 31.7.2018)