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Seite:Über die Konstitution des Elektrons (1906).djvu/52

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Abstand der Kondensatorplatten.

Wegen des Einflusses der Kollimationsfehler wurde Kundtsche Kollimationsmethode angewandt; abwechselnd von unten und von oben her fokussiert. Beispiel einer einzelnen Messungereihe:

(Die Zahlen unter S sind die Ablesungen am Schlittenmikroskop in Zentimetern, die Zahlen unter O die an der Mikrometertrommel des Objektmikroskopes abgelesenen 1/1000 mm. Die römischen Ziffern bezeichnen die Ablesung an der Platte P1 bez. P2.)

Messungsreihe Nr. 28.
I.
  II.
S   O S   O
0,68398 29,0 0,56238 56,0
96 29,2 38 55,5
89 30,0 34 55,6
90 29,0 42 55,4
94 29,0 42 54,8
0,68393 29,2 0,56239 55,5
292 555
0,68101 0,55684
0,55684
= 0,12517  = Abstand der Platten (± 0,2 µ)

In gleicher Weise im ganzen 23 Messungen:

Nr. Nr. Nr.
7 0,12375 15 0,12506 24 0,12431
8 450 16 482 25 445
9 414 17 466 26 447
10 393 18 435 27 392
11 399 19 444 28 517
12 399 20 482 29 299
13 432 21 436 30 355
14 485 22 490
Im Mittel: = 0,12434 cm ± 0,00011.

II. Relative Magnetfeldmessung. Messungen bezogen auf Höhe , an der Skala des Meßapparates (Fig. 6) abgelesen. Probespule befindet sich in Höhe der Oberfläche des Ringes S am Vakuumgefäß (Fig. 2) bez. der Unterfläche des Ringes R′ am Aufnahmeapparat, wenn = 3,20 cm. Von dort bis zur Bodenfläche C des Aufnahmeapparates beträgt die Entfernung 2,11 cm; somit ist die von C aus gerechnete Höhe

.
Empfohlene Zitierweise:
Walter Kaufmann: Über die Konstitution des Elektrons. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1906, Seite 538. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:%C3%9Cber_die_Konstitution_des_Elektrons_(1906).djvu/52&oldid=- (Version vom 28.11.2023)