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Segler

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Joachim Ringelnatz
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Titel: Segler
Untertitel:
aus: Gedichte, Gedichte von Einstmals und Heute
S. 13–14
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1934
Verlag: Ernst Rowohlt
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Erscheinungsort: Berlin
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Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Wikisource
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
fertig
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[13]
Segler


Weiße oder braune
Flügel führen schaukelndes Holz
Leise durchs Wasser fort:
Fischer? Lustfahrten nach Laune?

5
Oder Sport?


Aus dem Hafen läßt sich stolz
Ein stattliches Vollschiff leiten,

[14]
Um draußen vom Klüver bis zum Besan

Schweres Tuch auszubreiten

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Und selbständig dann durch den Ozean

Zu gleiten.

Es schwankt eine kleine Stadt im Sturm
Unterm Befehl vom Kommandoturm. –
Schaumwirbelnde Wellen springen

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Um ihre Mauern. – Die See wird wild

Und wieder mild. – Es wechselt das Bild
Immer neu. –
Die Matrosen singen
Und ziehen an Tauen Hand über Hand,

20
Und bringen Schätze von Land zu Land.

Ahoi!

Durchnäßte Kleider. – Vereister Bart. –
Viel Arbeit und Wache um Wache. –
Ein harter Beruf in der Segelschiffahrt!

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Doch es ist eine ehrliche Sache,

Und eine schöne, wenn Meer und Wind
Den Seglern gnädig sind.