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Schlummerlied

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« Blindschl Allerdings (1928) Angstgebet in Wohnungsnot »
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Textdaten
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Autor: Joachim Ringelnatz
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Titel: Schlummerlied
Untertitel:
aus: 103 Gedichte, S. 52
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1933
Verlag: Ernst Rowohlt
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
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Originalherkunft:
Quelle: UB Bielefeld und Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
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Bearbeitungsstand
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[52]
Schlummerlied


Will du auf Töpfchen?
Fühlst du ein Dürstchen?
Oder ein Würstchen?

Senke dein Köpfchen.

5
Draußen die schwarze, kalte

Nacht ist böse und fremd.
Deine Hände falte.
Der liebe Gott küßt dein Hemd.

Gute Ruh!

10
Ich bin da,

Deine Mutter, Mama;
Müde wie du.

Nichts mehr sagen –
Nicht fragen –

15
Nichts wissen –

Augen zu.
Horch in dein Kissen:
Es atmet wie du.