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Schach (Die Gartenlaube 1859/10)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Jean Dufresne
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Titel: Schach
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 10, S. 148
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1859
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Schach.

Aufgabe Nr. 3.
Von Herrn Jean Dufresne in Berlin.

Schwarz.

Weiß.
Weiß zieht und setzt mit dem fünften Zuge matt.




Briefwechsel.

Herr Dr C. in Posen. Sie fragen nach unserm Urtheil über Herrn Morphy’s Spiel. Wir halten ihn für einen der stärksten lebenden Schachspieler. Vielleicht ist er auch im Augenblick bei der großen und ernsthaften Uebung, die er seit längerer Zeit hat, allen andern hervorragenden Schachgrößen überlegen. Aber diese Ueberlegenheit ist keine so bedeutende, daß er berechtigt und im Stande wäre, Herrn Harrwitz oder Loewenthal, geschweige denn unserm Anderssen auch nur einen Bauer vorzugeben. Daß Herr Harrwitz, der doch mehrere Partieen glänzend gegen Morphy gewonnen, über einen derartigen Vorschlag sehr unwillig ist, finden wir ganz in der Ordnung. – Die Kunst des Herrn Morphy, aus dem Gedächtniß gleichzeitig 8 Partieen, und zwar mit vieler Schärfe zu spielen, ist ohne Zweifel bewundernswerther, als sein praktisches Spiel, das bei aller Vortrefflichkeit doch über das von dem großen De la Bourdonnaie erreichte Maß gewiß nicht hinaus geht.

Herr W. Fuhr in Mühlhausen. Lösung richtig. Daß Anderssen und Morphy Figuren nicht nehmen, wenn es ihnen nützlich ist, bitten wir zu beweisen.

Herr A. B. in C. Richtig, Walker übersetzt von Schiereck.

Herr G. Seeberger in Graz. Dankend erhalten. Theilweise bereits zur Aufnahme bestimmt.