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Robert Blum (Gedicht Louise Otto)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Louise Otto
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Titel: Robert Blum
Untertitel:
aus: Mein Lebensgang. Gedichte aus fünf Jahrzehnten. S. 140
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum: 1840-1850
Erscheinungsdatum: 1893
Verlag: Moritz Schäfer
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[140]
Robert Blum.

November 1848.

„Ists wahr? ists möglich? klangs von Mund zu Munde!
Wie konnte solche schlimme That geschehen?“
So fragend Tausende betroffen stehen
Als man von Wien vernahm die Schreckenskunde.

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„Ach es ist wahr!“ tönt’s jammernd in der Runde,

Zum Opfer wurde Robert Blum ersehen,
Als Märtyrer zum blutgen Tod zu gehen
Dem Volke treu bis zu der letzten Stunde.

Dem deutschen Volke, das ihm fest vertraute

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Das ihn gewählt zu seinen Abgesandten

Weil so wie er es keiner je verstanden.

Und jedes Herz sein Hoffen auf ihm baute!
Und Allen, die wie ich ihn ganz erkannten
Verstummt der Schmerz im dumpfen Jammerlaute.