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Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Rochlitz

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: M. G.
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Titel: Rochlitz
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aus: Leipziger Kreis, in: Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen. Band I, Seite 169–171
Herausgeber: Gustav Adolf Poenicke
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Erscheinungsdatum: 1860
Verlag: Expedition des Albums Sächsischer Rittergüter und Schlösser
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Commons = SLUB Dresden
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Rochlitz,


in einer fruchtbaren und anmuthigen Gegend, auf dem linken Ufer der Zwickauer Mulde, 8 Meilen von Dresden, 5 Meilen von Leipzig, 3 bis 4 Meilen von Chemnitz und Altenburg gelegen, zieht sich nahe an der Mulde von dem östlichen Ausläufer des bekannten Rochlitzer Berges über eine kleine Anhöhe hin. Auf einer nur durch Menschenhände vom Berge getrennten Anhöhe erblickt man das altehrwürdige, in der Abbildung befindliche, 3 Etagen hohe Schloss. Es ist ein alterthümliches aus mehrern grösseren und kleineren Häusern zusammengesetztes Gebäude, das mit der Stadt und dem Berge durch steinerne Brücken verbunden ist, von denen aus man eine der herrlichsten Aussichten auf den Fluss und die Stadt geniesst.

Das Schloss selbst zieren zwei hohe viereckige Thürme, sonst die Rochlitzer Jupen genannt, welche von einer ungeheuren Stärke der Mauern sind und wahrscheinlich erst im Jahre 1390 erbaut wurden.

Zwischen Stadt und Mulde zieht sich eine bald schmälere, bald breitere Ebene hin, über welche sich im Norden der Stadt die fruchtbaren sogenannten Pfarrfelder befinden, die im Westen durch einen fruchtreichen Berg begrenzt werden. Die schönste Aussicht hat der Beschauer vom Rochlitzer Berge oder den Steinbrüchen. Von diesem Berge aus übersieht man das Muldenthal eine Stunde weit und die darüber liegenden Höhen bis zu den böhmischen Gebirgen. Hart an den dunkeln Wald, welcher sich allmählig zur Mulde hinabsenkt, schliesst sich hier Schloss und Stadt in einer Entfernung den Wandrer, die Alles mit einem nicht zu beschreibenden Zauber überkleidet. Im Nord-Osten wird das Colditzer Schloss sichtbar, während im Süd-Ost das Auge die herrliche Sedlitzer Kirche und eine grosse Anzahl von Dörfern mit Obstgärten erblickt.

Wenn und von Wem eigentlich das ursprüngliche Schloss erbaut worden ist, lässt sich mit Bestimmtheit nicht ermitteln. Als Stadt wird Rochlitz zuerst im Jahre 1010 vom Bischof Dittmar zu Merseburg erwähnt; allein vorher schon war eine Burg hier, an deren Stelle im 11ten Jahrhundert ein neues Schloss mit fünf Thoren und drei Zugbrücken erbaut wurde, welches als eine starke Veste galt und ihren besonderen Schloss-Commandanten hatte.

Die Grafen von Rochlitz sind als die ersten Besitzer dieser Veste uns bekannt. Kaiser Konrad III. gab die Grafschaft Rochlitz im Jahre 1143 dem Markgrafen Konrad von Meissen zum erblichen Eigenthume, dessen dritter Sohn, Dedo, sich lieber einen Grafen von Rochlitz als einen Markgrafen der Lausitz nennen liess. Im Jahre 1210 belieh Kaiser Otto IV. den Markgrafen Dietrich den Bedrängten von Meissen mit der, durch das Erlöschen der Linie Dedos dem Reiche anheimgefallenen, Grafschaft Rochlitz, welche seit dieser Zeit fortwährend im Besitze der Meissnischen Markgrafen geblieben ist. Das Schloss wurde deshalb später oft von fürstlichen Personen bewohnt. Rochlitz war die Residenz der Herzogin Amalie von Bayern, Schwester der Herzöge Ernst und Albert, (1483 bis 1502); des deutschen Ordens Hochmeisters Friedrichs dritten Sohnes des Herzog Albert († 1510) und des Herzog Johann, des Sohnes Georgs des Bärtigen († 1537, wie man gewöhnlich findet, aus Aerger über ein unfeines Wort Luthers.)

Johanns Wittwe, Elisabeth von Hessen, erhielt Rochlitz zum Leibgedinge und Wittwensitz, bewies sich ganz als Landesherrin, führte die Reformation ein und baute unter andern auch die nahen Landstrassen. Ihr Bruder, Philipp, besuchte sie im Jahre 1838[VL 1] und hielt auf dem Markte zu Rochlitz ein Turnier ab; ihr damaliges Hoffräulein Marie von der Sahle liess er sich später an die linke Hand trauen.

Diese Elisabeth hielt es nachher mit der Parthei Johann Friedrichs, welcher mit ihrer Hülfe am 3ten März 1547 allhier den Markgrafen Albrecht von Brandenburg in der Morgendämmerung von Chemnitz aus überfiel, als er zu Moritzens Corps stossen wollte, ihn schlug, ihn selbst und den Landgraf von Leuchtenberg gefangen nahm und mit ihnen nach Geithain zog. Albrecht, welchen Elisabeth berauscht hatte, entkam mit Noth.

[170] Der Churfürst entliess die Gefangenen auf ihr Ehrenwort und – in der Mühlberger Schlacht waren sie wieder seine Gegner.

Bald nachher musste Elisabeth vor Moritzens Unwillen weichen.

Im Jahre 1530 grassirte in Leipzig die Pest auf eine furchtbare Weisse, wovon Rochlitz verschont blieb, weshalb in dieser Zeit die Universität, das Oberhofgericht und der Schöppenstuhl von Leipzig hierher verlegt wurde.

Später, im Jahre 1591, fiel Rochlitz der Wittwe Christians[WS 1] I. der Sophie von Brandenburg zu. Auch die Wittwe Johann Georg I. besass Rochlitz als Leibgedinge und im 17ten Jahrhundert das Fräulein Magdalena Sybille von Neitschütz.

Das jetzige Schloss ist indessen nur die obere Hälfte des alten doppelten Schlosses. Denn bis zum 20. September 1632 bedeckte einen Theil des Hügels an der Petrikirche (wovon wir weiter unten sprechen werden), woraus jetzt Gärten formirt sind, das tiefer gelegene und daher sogenannte untere Schloss, welches damals mit einem grossen Theile der Stadt verbrannte, ungeachtet die mitten innen liegende Petrikirche verschont blieb.

Im dreissigjährigen Kriege musste der verschont gebliebene Theil des Schlosses viele Belagerungen aushalten. Das obere Schloss diente als Vestung, welche die Sachsen den 31. Juli 1644 den Schweden abnahmen, worauf letztere es seit dem 30. November 1644 belagerten, aber nicht eroberten; die zweite Belagerung hingegen, 1645 vom 24. Febr. bis zum 3. August endigte mit der Uebergabe.

Eine Zeit lang diente auch das hiesige Schloss als Staatsgefängniss wozu die an der südwestlichen Seite des Schlosses die zwei ganz egal gebauten Thürme dienten, welche, wie oben schon erwähnt wurde, die Rochlitzer Jupen hiessen, (wahrscheinlich ihrer Form wegen so genannt.)

Man pflegte von diesem Staatsgefängniss, den Rochlitzer Jupen, zu sagen, dass der, welcher sie anhabe, weder friere, noch sie ausziehen könne. In diesen Rochlitzer Jupen sass unter Andern auch Dr. Peucer, Melanchthons Schwiegersohn und Leibarzt des Kurfürsten August I., wegen Verdachts des Kriptocalvinismus.

Später wurde das Schloss zum Sitze der Justizbehörde, des Rentamtes und der Kreissteuereinnahme erkoren und ist von diesen Behörden bis auf die neueste Zeit bewohnt worden. Einige Jahre hindurch befand sich auch auf demselben die Expedition der Amtshauptmannschaft.

Ueber die Entstehung des Namens der Stadt existiren übrigens sehr verschiedene Versionen. Die Einen wollen den Namen von einem slavischen Worte herleiten, welches einen Ort mit vielen Holzwegen oder Rissen bedeutet. Es münden gerade hier allerdings sehr viele kleine enge Thäler ins Muldenthal ein, und noch zu Ende der 30er Jahre konnte man nicht in die Stadt einfahren, ohne zuerst einen unangenehmen Hohlweg passirt zu haben.

Die Andern wollen den Namen von den im Stadtwappen befindlichen zwei Figuren des Schachspieles, von den zwei Rochen herleiten.

Die Erklärung einer dritten Parthei, dass der Name von den rothen Steinen, welche hier gebrochen werden, herrühre, ist diejenige, welche die wenigste Wahrscheinlichkeit für sich hat, und die erstere Meinung ist wohl die richtigere.

Die ersten Anlagen zur Stadt sind beim Schlosse zu suchen, wo durch dessen Nähe nur die kleine Anhöhe etwas geschützt war. Später entstand die sogenannte breite Gasse, hinter der man noch in den neuesten Zeiten die Spuren der ursprünglichen Stadtmauer bemerken konnte. Im Anfange des 11ten Jahrhunderts war die innere Stadt bereits schon angelegt, wogegen erst zu Ende des vierzehnten Jahrhunderts die Stadtmauer erbaut wurde, welche die alte Stadt ausschloss.

Die im Osten an das Schloss angebaute Kapelle beweist, dass die Besitzer und Herren von Rochlitz kirchlichen Sinn und frommen Glauben bewahrten.

Mit dem Ausbaue der Stadt vermehrten sich auch die Tempel des Herrn, unseres Gottes und so entstanden nach und nach drei Kirchen die Petri-, die Kunigunden- und die heilige Geist-Kirche.

Unmittelbar am Schlosse, mit dem sie früher durch einen hölzernen Gang verbunden war, auf einer kleinen Anhöhe zwischen der Peniger Strasse und der Mulde steht die Petrikirche. Den Grund zur ersten christlichen Kirche an diesem Platze legten Kaiser Heinrich I. und seine Gemahlin Mathildis, Tochter des Grafen Dietrich zu Ringelheim, zwischen 910 und 938, weshalb auch diese Kirche einen Kelch früher mit der Inschrift besessen hat: Henricus et Mathildis me compararerunt.

Die Petrikirche ist ein gothisches Gebäude mittlerer Grösse, von Rochlitzer Quadern aufgeführt, durch viele Pfeiler von massiger Breite geschützt.

Der Wanderer, welcher die andern Kirchen der Stadt in Augenschein nehmen will, muss die kleine Anhöhe nach der Stadt zu herabgehen, wobei ihm das alte Diaconat rechts bleibt, und am Garten der Superintendentur hin, von wo sich der Weg rechts den Berg hinauf zieht.

Oben erinnert der Brunnen linker Hand, der Schulborn, durch seinen Namen, dass vor alter Zeit in dieser Gegend die Stadt stand, und der Graben, der noch sichtbar ist, zeigt, dass die innere Stadt anfängt, weshalb auch früher ein Thor, das Oberthor, hier stand. Beim Eintritt in die nun folgende Burggasse zeigt sich in der Form ein hoher weisser Thurm mit Schieferdach. Auf diesen zu ist die Richtung des Weges einzuschlagen und bald gelangt man auf den breiten und ebenen Marktplatz, der rings um von neuen freundlichen Häusern umgeben und im Osten durch das Rathhaus begrenzt wird, welches einen freundlichen Anblick gewährt. Den Markt rechts lassend, wenden wir an den Häusern der sogenannten Sommerseite uns hin, wobei wir die Bemerkung machen, dass für verdeckte Schleusen, reinliches Pflaster und nächtliche Beleuchtung sehr gut gesorgt ist – und gelangen weiter unten an einen andern, auch ebenen und regelmässigen Marktplatz, den Topfmarkt. Von ihm aus führt eine schmale Gasse, die Kirchgasse, weiter und kaum in dieselbe eingetreten so erblickt auch unser Auge die westliche Seite der Kunigundenkirche, ein edles gothisches Bauwerk des funfzehnten Jahrhunderts, welche einer besondern Beschreibung vom verstorbenen Dompropst Dr. Stiglitz [171] gewürdigt worden ist in seiner Schrift über die Kirche der heiligen Kunigunde zu Rochlitz und die Steinmetz-Hütte daselbst, mit der er 1829 dem berühmten Prof. Dr. Daniel Beck, als einem der Ersten, die der richtigen Ansicht über das Mittelalter den Weg bahnten, zu seiner 50jährigen Lehrthätigkeit gratulirte.

Wer der eigentliche Erbauer der Kunigundenkirche war, ob der deutsche König Heinrich II. selbst, der nebst seiner Gemahlin Kunigunde zweimal hier abgebildet ist, oder der Markgraf Hermann von Meissen, der jenem seine Würde zu danken hatte, bleibt ungewiss, nur so viel steht fest, dass die Kirche an 850 Jahre alt ist.

Unter mehreren Epitaphien sieht man auch das des sächs. Schlosscommandanten Engelin, der sich 1644 gegen den schwedischen General Königsmark so tapfer behauptete.

Endlich findet man die dritte Kirche vor dem untern Thore, welche an die vordere südwestliche Seite des Gottesacker stösst. Dieselbe ist ein weniger bedeutendes Gebäude, welches für eine Filialkirche der Kunigundenkirche gilt.

Sie heisst auch die Spitalkirche, weil das Hospital daran angebaut ist, zu welchem die Landgräfin Elisabeth von Hessen, geborne Prinzessin von Sachsen, 1300 Gülden legirte.

In der Nähe des Hospitals führt über die Mulde die berühmte Brücke, welche eine der längsten Brücken Sachsens ist, abgerechnet die Dresdner und Meissner Elbbrücken.

Historisch merkwürdig ist der Rochlitzer Bund den die drei Markgrafen gegen Böhmen im Jahre 1401 schlossen, dessen baldige Folge die Belagerung von Prag war.

Aber auch in der Industrie ist Rochlitz nennenswerth. Denn die Zeug- und Merinosfabriken von hier haben einen bedeutenden Namen erlangt, weil solche hinter der Zeit nicht zurückgeblieben sind, sondern mit allen Fabriken des Auslandes zu wetteifern suchten.

Von besonderem Interesse sind der oben schon berührte Rochlitzer Berg oder die Steinbrüche, indem sich dieser Berg durch seine Gebirgsart, einen festen Porphyr, von allen umliegenden Bergrücken und Bergen absondert und als ein völlig isolirtes Mittelgebirge betrachtet werden muss. Dieser Porphyr besteht aus einem Gemenge von sehr verhärtetem Thon und äusserst feinen, aber sehr zahlreichen Quarztheilen und würde nur ein zelliges, lockeres Ansehen haben, wären nicht die kleinen Zellen wieder mit einem weichern Thon ausgefüllt, der gewöhnlich eine Fleisch- oder ziegelrothe, zuweilen auch eine weisse oder bläuliche Farbe hat. Der gewöhnliche Name dieses Porphyrs ist „Rochlitzer Stein“. In allen Brüchen, in den tiefsten sogar, hat man ihn durchaus ohne horizontale Klüfte gefunden, dagegen sind perpendiculäre Klüfte sehr häufig. Diese Klüfte sind nicht selten mit dem sogenannten Rochlitzer Steinmark ausgefüllt, welches man vom Zwickauer Steinmark (oder der sächsischen Wundererde) wohl unterscheiden muss: Es besteht in einer fleischfarbigen thonähnlichen Rinde, welche im Gestein von einer seifenartigen Weichheit gefunden wird, zu Tage aber allmählig verhärtet. In den alten Zeiten schrieb man diesem Steinmark so viel Heilsamkeit zu, dass ein besonderes Edict vom Jahre 1595 seinen Verkauf einschränkte und regulirte; später wurde dieses Edict wieder aufgehoben. Vorzüglich wirksam soll sein Gebrauch gegen gewisse Pferdekrankheiten sein.

In der Menge der intressanten Gesichtspunkte von diesem Berge starrt das Auge ungewiss umher, denn jede Seite hat ihre besonderen Reize, doch vor allen zwingt das Hochgebirge am südlichen und südöstlichen Horizonte zur Betrachtung und Bewunderung.

Am entzückendsten ist aber ganz nahe das vielfach gekrümmte Muldenthal. Wie ein grosser Garten breitet sich die nächste Gegend jenseits der Mulde mit ihren fast unendlich vielen Dörfern, Obstalleen, Plantagen u. s. w. aus und ihre Reize erhebt der schöne Muldenspiegel.

In Nord und Ost ergiesst der Blick sich in ferne Ebenen und in lieblicher Ferne erscheint noch der Petersberg bei Halle.

Interesse bietet auch im Norden das Hohburger Gebirge jenseits Wurzen.

Man zählt überhaupt 20 bis 22 Städte und 8 Bergschlösser, welche hier sichtbar sind. Vorzüglich aber giebt die vortreffliche Gruppirung der Objecte der Aussicht ihre Schönheit, eine gemüthliche und doch zugleich erhebende Stimmung durchdringt unwillkührlich von hier aus den Beobachter.

Rochlitz ist eine Stadt von 456 Häusern mit 4596 Einwohnern und der Sitz eines Bezirksgerichts und eines Gerichtsamtes, einer Amtshauptmannschaft, eines Superintendenten, zu dessen Inspection 91 Ortschaften gehören, nämlich vier Städte, 87 Dörfer, 23 Kirchen, darunter 18 Haupt- und Mutterkirchen, vier Filialkirchen und eine Begräbnisskirche, mit 21 Geistlichen, 37 Schulen mit 49 Lehrern und 25,000 Seelen.

Dem Stadtrathe zu Rochlitz steht das Collaturrecht über die Kunigundenkirche zu, während das Cultusministerium solches über die Petrikirche übt.

Rochlitz die Stadt mit ihren Behörden ist dem Regierungsbezirke Leipzig zugewiesen.

M. G.     



Anmerkungen der Vorlage

  1. handschriftliche Korrektur: 1538

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Christans