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Reinigung von Ledersesseln u. dergl.

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Reinigung von Ledersesseln u. dergl.
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 4, S. 100 d
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[100 d] Reinigung von Ledersesseln u. dergl. In vielen Familien trifft man noch Möbel aus der Väter Zeit, Sessel, große Stühle, Sofas etc., die mit schwarzem Ledertuch überzogen sind, aber im Laufe der Jahre an ihrem Aussehen und ihrem Glanz eingebüßt haben. Dennoch möchte man pietätvoll und auch wohl aus praktischen Gründen die Möbel nicht beseitigen und so reinigt man sie öfters, ohne jedoch den Zweck zu erreichen, dieselben wieder nett und ansehnlich vor sich zu haben. Solche Ledermöbel erfordern eine besondere Behandlung. Das Reinigen selbst nehme man alle 3 bis 4 Monate einmal vor, und zwar wasche man sie mit Salmiakgeist, dem die Hälfte Wasser zugesetzt wurde, kräftig ab. Danach müssen sie mit einem wollenen Tuch gut trocken gerieben und schließlich mit Eiweiß nachgerieben werden, das[WS 1] man zuvor zu Schnee geschlagen hat. Durch letzteres kommt die schöne schwarze Farbe wieder zum Vorschein und erhält auch einen hübschen Glanz.

Kleinkinderstühle, Tische etc., mit Ledertuch bezogen, sind in gleicher Weise zu reinigen und werden dann immer nett und neu erscheinen.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: daß