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Nv iarlang ſtet vil hoh min mv̊t· ich hoꝛte den ſvͤſſen ſang

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Niune
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Titel: Nv iarlang ſtet vil hoh min mv̊t· ich hoꝛte den ſvͤſſen ſang
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aus: UB Heidelberg 319v
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Entstehungsdatum: 13. Jahrhundert
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: UB Heidelberg
Kurzbeschreibung:
In Originallettern. Vergleiche auch Nv iarlang stet vil hoh min mv̊t· ich horte den svͤssen sang mit aufgelösten Lettern.
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[319v]

Nv iarlang ſtet vil hoh min mv̊t· ich hoꝛte den ſvͤſſen ſang
vō einer ſwalwē da ſi flǒg·
ir ſtīme dú was gv̊t·
vꝛo maget het ich ivch ī einē holz· dc neme ich vúr dē kranz·
dē ir zeſamne hat geleſen· vō maniger hande blv̊t·
knappe lat úwer wúnſchē ſtan dú rede iſt gar verloꝛn·
ſolde ich mit iv zeholze gan· mich ſteche lihte ein doꝛn·
so ſluͤge mich dú mv̊t̾ min· dc wer mir lihte zoꝛn·

Er nam ſi bi d̾ wîſſen hant er fůrte ſi in dē walt·
da ſvngē kleine vogellin[WS 1] ir ſtīme manigvalt·
vnder[WS 2] eine gruͤne lindē bꝛeit einē ſmalē ſtig
da wart dú maget vil gemeit· ein alſo ſchoͤne wib·
er leite ſi an dc ſchoͤne gras· die maget wol geboꝛn·
in weis wc bꝛieves er ir las· dc wc ir ein wening zoꝛn·
dc wart ſchiere v̾ſvͤnet dc tet der liebe doꝛn·

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: vogellú.
  2. Vorlage: vn̄.