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Noch ein paar Worte über den blauen Gummibaum

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: C. St.
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Titel: Noch ein paar Worte über den blauen Gummibaum
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 13, S. 224
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1876
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[224] Noch ein paar Worte über den blauen Gummibaum. Wir sind in der glücklichen Lage, die mehrfachen Anfragen, welche hinsichtlich des Aufsatzes „Ein riesiger Wohlthäter“ an uns gelangt sind, durch Hinweis auf eine soeben erschienene Broschüre erledigen zu können. „Der Fieberheilbaum oder Blaugummibaum (Eucalyptus globulus), dessen Anbau und seine Eigenschaft der Gesundmachung von Sumpfländereien. Von Dr. Wilh. von Hamm. Mit Abbildung. Wien, bei Faesy und Frick 1876“ enthält Alles, worüber Auskunft gewünscht wird. Nur den durch Weglassung des botanischen Namens entstandenen Irrthum einzelner Abonnenten, die Pflanze sei identisch mit dem langgepflegten „Gummibaum“ unserer Zimmer, müssen wir berichtigen. Der letztere gehört dem Geschlechte der indischen Feigen an und wird in seiner Heimath auf Kautschuk angezapft. Ferner können wir die in obigem Artikel offengelassene Frage, ob der blaue Gummibaum auch bei uns seine im Alter nicht mehr paarweise stehenden Blätter, wie fast alle australischen Bäume, senkrecht richtet, nunmehr mit Ja beantworten. Aus der obigen Publication wollen wir außerdem nachtragen, daß die österreichische Regierung im laufenden Jahre mit größeren Anpflanzungen bei Pola und an der dalmatischen Küste, sowie auf den Quarnerischen Inseln und an anderen Orten vorgehen wird, sowie ferner, daß, nachdem ein kleines Eukalyptus-Wäldchen die Umgebung des Camaldolenser-Klosters in Tivoli bei Rom gesund gemacht hat, die italienische Regierung mit weiteren Anpflanzungen vorgeht, und unter Anderem im vergangenen Jahre fünftausend junge Stämmchen an Bewohner der römischen Campagna vertheilt hat. Samen sind durch die größeren Samenhandlungen in Erfurt oder London zu beziehen; über die Zucht giebt die genannte Quelle genaue Auskunft. Es ist merkwürdig, daß diese Samenkörner, in denen doch die Idee eines unter günstigen Umständen drei- bis vierhundert Fuß erreichenden Baumes schlummert, so winzig sind, daß fünftausend Stück auf ein altes Loth gehen. C. St.