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Nervenschmerzen

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Textdaten
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Autor: Professor Dr. E. Heinrich Kisch
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Titel: Nervenschmerzen
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aus: Die Gartenlaube, Heft 7, S. 235–236
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1890
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Nervenschmerzen.

Von Professor Dr. E. Heinrich Kisch.


All unser Empfinden von dem leichtesten Behagen bis zur höchsten Wonne, von dem kaum merklichen Mißbehagen bis zum heftigsten Schmerze, die ganze Stufenleiter der mannigfachen Schwankungen von Lust- und Unlustgefühlen kommt dadurch zustande, daß ein Reiz von außen durch die Nerven zu dem Mittelpunkt, dem seelischen Organe des Nervensystems, fortgepflanzt wird und hier zum Bewußtsein gelangt. Die Nerven sind die Leitungsbahnen für die Erregungswellen, welche zu den Nervenzellen der wunderbaren nervösen Endgebilde (Gehirn, Rückenmark) gelangen, und jeder Reiz, der irgend einen Theil jener Bahnen trifft, löst eine Empfindung aus, von deren Stärke es zunächst abhängt, ob sie uns angenehm oder unangenehm ist. Bis zu einem gewissen Grade ist jeder auf uns wirkende mittelstarke Reiz behaglich und erzeugt das Gefühl des Angenehmen, sich steigernd bis zur lebhaftesten Lust; ein verstärkter Reiz, der über jene Grenzen hinausgeht, ruft eine unbequem empfundene Erregung hervor, welche weiterhin in Schmerz übergeht. Sanftes Streicheln unserer Haut z. B. wird als wohliges Gefühl empfunden, heftiges Drücken derselben ruft schmerzhafte Empfindung hervor; harmonische Musiktöne schmeicheln angenehm unserem Gehörsinne, aber ohrenzerreißender Lärm thut uns weh.

Daß ein die empfindenden Nerven treffender Reiz als Schmerz zu unserem Bewußtsein gelangt, hängt indeß nicht allein von einem bestimmten Höhegrade jener Erregung ab, sonderst auch von der Empfindlichkeit des Nervensystems, welche bei verschiedenen Menschen eine ganz bedeutend verschiedene ist. So wie manche Personen derart fein entwickelten Geruchs- oder Geschmackssinn haben, daß sie vieles riechen und schmecken, was anderen Individuen gar nicht zur Wahrnehmung gelangt, so wird auch vielerlei von einer zarten, verwöhnten Dame als heftiger Schmerz empfunden werden, was bei dem abgehärteten, derben Bauernburschen gar keine unangenehme Reizeinwirkung hervorruft. Es kann aber auch durch krankhafte Zustände mancherlei Art das ganze Nervensystem oder ein Theil der Gefühlsnerven an übermäßig gesteigerter Empfindlichkeit (Hyperästhesie) leiden, infolge deren schon geringe Reize als unverhältnißmäßig bedeutender Schmerz empfunden werden.

Schmerzen in gewissen Nervenbahnen, Nervenschmerzen (Neuralgien) können darum die mannigfachsten Ursachen haben; sie können durch eine Erkrankung an der Endverzweigung des Nervs veranlaßt sein oder in einer krankhaften Veränderung in dem betreffenden Nervenstamme den Grund haben oder durch Krankheit des Gehirnes oder Rückenmarkes herbeigeführt sein oder endlich von einem Reize herrühren, welcher einen ganz anderen, entfernten Nerv trifft und von diesem letzteren auf jene Nervenbahn durch Vermittelung des Centralnervensystems infolge sogenannter Reflexwirkung übertragen wurde. Mit dem leicht hingeworfenen Worte „Nervenschmerz“ ist noch lange keine Entscheidung über Art und Grund desselben gefällt; es bedarf vielmehr der gründlichsten Untersuchung von seiten des Arztes, um darüber Klarheit zu verschaffen, welches Grundleiden vorhanden und in welcher Weise dasselbe zu bekämpfen ist.

Eine der häufigsten Neuralgien ist der Gesichtsschmerz, welcher im Gebiete des dreigetheilten Nervs empfunden wird und sich oft ebenso zu unerträglicher Heftigkeit steigert, wie von hartnäckiger Dauer ist. Dieser Schmerz tritt zumeist in einzelnen Anfällen auf, welche sich in verschiedenen Zeitfolgen wiederholen und eine wechselnde Dauer haben, zuweilen nur wenige Minuten, zuweilen auch eine Viertelstunde und länger anhalten. Die schmerzhafte Empfindung, welche als bohrend, stechend, spannend, brennend, reißend geschildert wird, strahlt meist von einer umschriebenen Stelle in der Richtung der Nervenverzweigungen aus, in die Augengegend, die Gesichtsgegend und Unterkiefergegend, pflanzt sich auch auf benachbarte Nervengebiete, in das Hinterhaupt, nach den Armen und der Brust fort und gestaltet sich nicht selten so fürchterlich erregend und aufreibend, daß die Kranken, von den Schmerzen gepeinigt, sich wie wahnsinnig gebärden, mit dem Kopfe gegen die Wand rennen, sich auf dem Boden herumwälzen, schreien und toben, daß es ein wahrer Jammer ist. Dabei kommt es zu mancherlei Sinnesstörungen, die Augen sind geröthet, die Sehschärfe leidet, es tritt Flimmern und Funkensehen ein, die Thränen fließen reichlich ab, das Gehör verschlechtert sich, Ohrensausen besteht in quälender Art, selbst der Geschmack leidet und unangenehme Empfindungen machen sich auch hier geltend, während der Geruchsinn gleichfalls nicht in Ordnung ist und in der Nasenhöhle eine eigenthümliche Trockenheit empfunden wird. Als Begleiterscheinungen treten oft Zuckungen und Krämpfe in den Gesichtsmuskeln und Kaumuskeln, Röthung und Schwellung der befallenen Gesichtshälfte, Ausschläge auf der Haut, Geschwüre auf den Schleimhäuten auf und geben dann ein trauriges Gesammtbild menschlicher Qualen, wie es nicht düsterer von der lebhaftesten Phantasie ausgemalt werden kann. Kein Wunder, daß solche Kranke durch diese Nervenschmerzen nicht nur körperlich herunterkommen und elend werden, sondern auch seelisch leiden, des Lebens überdrüssig werden und nicht selten die Fesseln, welche sie an ein so jammervolles Dasein ketten, selbst sprengen!

Dieser Gesichtsnervenschmerz aber, welcher in seiner höchsten Form zu solch stürmischen Erscheinungen anzuschwellen pflegt, kann aus den mannigfaltigsten Anlässen seine Entstehungsursache herleiten. Er kann von einer Erkältung herrühren, welche namentlich bei der wechselnden Witterung im Frühling und Herbst häufig vorkommt, oder ein hohler Zahn kann den Anlaß des Nervenschmerzes bieten; in anderen Fällen wiederum giebt eine Verletzung des dreigetheilten Gesichtsnervs oder eines seiner Aeste die Ursache ab, oder eine schwere Allgemeinerkrankung, Erschöpfungszustände nach starken Blutverlusten, nach körperlichen oder geistigen Ueberanstrengungen, trägt die Schuld. Zuweilen besteht ein ursächlicher Zusammenhang mit Krankheiten entfernter Organe, und namentlich sind es chronische Verdauungsstörungen, Krankheiten des Magens und Darmkanales mit hartnäckiger Unterleibsträgheit, welche als Reflexwirkung jene Schmerzanfälle auslösen.

Ein anderer, häufig vorkommender Nervenschmerz ist das Hüftweh (Ischias), eine Neuralgie, welche ihren Sitz im Hüftnerv [236] und seinen Verzweigungen hat und darum längs der ganzen unteren Gliedmaßen vom Gesäße bis zu den Fußzehen zur peinlichen Empfindung gelangen kann. Der Schmerz ist meist auf gewisse Punkte beschränkt und steigert sich während der Bewegung sowie auch nachts zuweilen zu bedeutender Höhe. Auch bei diesem Nervenschmerze, welcher zumeist im mittleren Lebensalter und häufiger bei Männern als bei Frauen vorkommt, sind die Entstehungsursachen wechselvolle. Die oberflächliche Lage des Hüftnervs setzt ihn leicht der Schädigung durch Einwirkung von Erkältung und von Verletzungen aus, aber auch Blutstockungen, Unterleibsleiden und innerliche Krankheiten stehen in ursächlichem Zusammenhange mit diesem Leiden, welches durch seine Hartnäckigkeit oft durch lange Jahre vielerlei Beschwerden, Störung der Berufsthätigkeit und Siechthum zu veranlassen vermag.

Und so wie diese beispielweise angeführten Nerven so können viele andere Empfindungsnerven der Sitz und Ausgangspunkt von Nervenschmerzen werden, welche nach längerer Dauer zu gesteigerter Erregbarkeit des gesammten Nervensystems, zu erhöhter Empfindlichkeit aller Nervengebiete führen, alles gesunde Denken und Fühlen aufs tiefste erschüttern. Leicht begreiflich ist es daher, daß den Nervenschmerzen und ihrer Beseitigung vom ersten Beginne an die vollste Aufmerksamkeit zuzuwenden ist. Vor allem müssen jene Schädlichkeiten entfernt werden, welche unmittelbar durch Druck oder Reiz den Nerv treffen und zur Erregung Anlaß geben, dann muß auf Beseitigung entfernter Ursachen, welche mittelbar den Nervenschmerz auslösen, hingewirkt werden.

Die Entfernung eines kranken Zahnes kann den Gesichtsschmerz zuweilen gründlich beseitigen, die Befreiung des Hüftnervs von einem Fremdkörper, der auf ihn drückt, die Ischias völlig heilen; dasselbe Ziel kann in anderen Fällen durch eine geregelte Lebensweise erreicht werden, welche die Verdauung verbessert, die Darmthätigkeit anregt, die Hartleibigkeit bekämpft. Manchmal hat ein Abführmittel Nervenschmerzen mit einem Schlage zum Stillstande gebracht, die jahrelang allen möglichen Behandlungsarten Trotz boten, und an den Heilquellen Marienbads habe ich häufig Gelegenheit, solche erfreuliche Beobachtungen anzustellen. Doch nicht immer glückt es, die Ursache der Nervenschmerzen klar zu legen und dieselbe zu beseitigen.

Hier ist es Aufgabe des Arztes, schmerzlindernd einzuwirken, die Empfindlichkeit der Nerven herabzusetzen. Diesen Zweck sucht man zuweilen durch kräftige Ableitungen auf die Haut im Verlaufe des angegriffenen Nerven oder in seiner Umgebung zu erreichen. Senfpflaster, spanische Fliegen, Brennen mit dem Glüheisen, trockene Schröpfköpfe sind solche Ableitungsmittel. Zu den ärztlichen Heilverfahren, welche in hervorragender Weise die kranken Nerven beeinflussen, gehört die elektrische Behandlung. Die Anwendung des elektrischen Stromes führt nicht nur Schmerzlinderung herbei, Abschwächung der Schmerzanfälle, Beruhigung der Nervenerregung, sondern erzielt oft Besserung und Heilung in recht verzweifelten Fällen. Gleiches läßt sich vielfach dem Gebrauche der warmen Bäder, namentlich der natürlichen Thermen von Teplitz in Böhmen, Wildbad, Warmbrunn, Wiesbaden, Gastein u. a. nachrühmen, sowie der Soolbäder, Schwefelbäder und der in jüngster Zeit so sehr in Aufnahme kommenden Moorbäder. Zuweilen thun dort, wo die Nervenschmerzen der Anwendung der Wärme hartnäckigen Widerstand leisten, kalte Bäder, Waschungen und Abreibungen treffliche Dienste, und nicht selten feiert die Kaltwassermethode gerade bei langjährigen Nervenschmerzen wahre Triumphe, besonders dann, wenn die Neuralgie in Erkältung begründet ist und es sich darum handelt, das Hautorgan abzuhärten, gegen die Einflüsse von Witterungswechsel minder empfindlich zu gestalten. Die örtliche Anwendung der Kälte in Form von Eisbeuteln, Eisbestreichung, kalten Ueberschlägen ist ein vorzügliches Mittel, die Ueberempfindlichkeit eines Nervs herabzusetzen.

Zuweilen sind, um die bedeutenden Nervenschmerzen zu lindern und überhaupt erträglich zu gestalten, Arzneimittel nöthig, welche die Eigenschaft haben, in das Blut übergeführt das Gefühlsvermögen aufzuheben oder herabzusetzen. Derartige Mittel sind seit alten Zeiten bekannt, und ihre Anwendung findet sowohl äußerlich statt als auch innerlich. Namentlich bei dem inneren Gebrauche narkotischer Arzneimittel, wie des Opiums und Morphiums, ist große Vorsicht und Zurückhaltung nothwendig. So wohlthätig, so geradezu unentbehrlich die schmerzstillende und beruhigende Wirkung dieser Arzneien bei Nervenschmerzen sein kann, so ist doch nie außer acht zu lassen, daß der Organismus des Menschen sich leicht an diese Mittel gewöhnt, immer häufigere Anwendung und größere Gaben derselben verlangt und schließlich durch allmähliche Vergiftung völliges Siechthum des Körpers, Zerrüttung des Geistes herbeigeführt wird. Der Augenblick, wo ein mit Nervenschmerzen behafteter Mensch zum erstenmal die Morphiumspritze ergreift, um sich (durch Einspritzen der Morphiumlösung unter die Haut) von dem Schmerze für kurze Zeit zu befreien, ist oft entscheidend für sein ganzes ferneres Leben. Bald ist es nicht bloß der wirklich unerträgliche Nervenschmerzanfall, die höchste Pein der Empfindung, gegen die das Betäubungsmittel in Anspruch genommen wird, sondern jede kleine Unlust, jeder Aerger, Sorge und Kummer lassen zum Morphium greifen, um den Schleier des Vergessens über die Unannehmlichkeit zu werfen und im Traume des Rausches jede bedrückende Wirklichkeit untergehen zu lassen. So sinkt der Unglückliche von Stufe zu Stufe in den Sumpf der Morphiumvergiftung, aus dem nur selten und schwer eine rettende Befreiung möglich ist. Die Thatkraft und Widerstandsfähigkeit, das Pflichtbewußtsein und die Schaffenslust gehen verloren, körperlich gebrochen, schlaff und theilnahmslos, dann wiederum ängstlich und unruhig, erregt und gereizt, bietet der Unglückliche die bedenklichsten Erscheinungen des sogenannten „Morphinismus“. Und ein ähnlicher entsetzlicher Zustand bildet sich durch die Gewöhnung an andere schmerzstillende Arzneien, wie an das in neuester Zeit so beliebt gewordene Cocaïn, aus. Darum können alle, welche an Nervenschmerzen leiden, nicht laut und ernstlich genug ermahnt werden, nur im äußersten Falle und nur auf ärztliche Verordnung betäubende, schmerzstillende Arzneien in Anwendung zu bringen, sich nicht an dieselben zu gewöhnen, sie stets und immer als ein Uebel, wenn auch als ein zuweilen nothwendiges Uebel zu betrachten, insbesondere aber die Hauteinspritzungen mit Morphium- oder Cocaïnlösung nur von dem Arzte besorgen zu lassen, nicht selbst vorzunehmen.

In jüngster Zeit spielt unter den gegen Nervenschmerzen angewandten Heilverfahren die Massage eine große Rolle. Und in der That vermögen bei den Neuralgien, welche durch Erkrankung der Nervenverzweigungen infolge von Erkältung entstanden sind oder mit Blutstockung zusammenhängen, die mannigfachen, zweckmäßig vorgenommenen Handgriffe der Knetung sowie angemessene Muskelübungen günstige Wirkung zu erzielen, um so günstiger, je mächtiger die Muskeln, je zugänglicher die Weichtheile sind, in denen die Neuralgie ihren Sitz hat. Die Gebilde, in denen die kranken Nerven sich ausbreiten, müssen nach allen Richtungen, jedoch nur von kundiger, sachverständiger und geübter Hand durch Druck, Reibung, Knetung, Erschütterung und Bewegung durchgearbeitet werden, um die Störungen in den kranken Nerven zu beheben. Rohe Handgriffe unverständiger Personen, denen sich der Massagebedürftige leider noch zu oft anvertraut, können mehr Schaden stiften als Nutzen bringen. Zu den Bewegungskuren, welche bei Nervenschmerzen Linderung herbeiführen, zählt auch die Heilgymnastik. In manchen Fällen wird aber gerade das Gegentheil, nämlich vollständige Ruhe zur Besänftigung des gereizten Nervensystems, zur Herabstimmung der Ueberempfindlichkeit nöthig sein. Darüber muß eben der Arzt entscheiden.

In verzweifelten Fällen von Nervenschmerzen, wo Arzneien und mechanische Mittel im Stich lassen, wird man chirurgische Hilfe anrufen, um mittels Nervendurchschneidung eine längere Unterbrechung der Leitung im Nerv zu erzielen und so den Schmerz zu bekämpfen. Es ist eben das letzte Mittel, das man dem Unglücklichen nicht versagen darf, um ihn von einem jammervollen Zustande zu befreien, welcher auf die Dauer geradezu unerträglich ist. Der Erfolg, welchen diese Operation wiederholt erzielt hat, rechtfertigt den allerdings sehr energischen Eingriff.

Der beste Schutz vor Nervenschmerzen, sowie vor vielen anderen Nervenkrankheiten besteht aber immerdar in Schonung der Nervenkraft, Vermeidung körperlicher und geistiger Ueberanstrengung, systematischer Durchführung körperlicher Bewegung und Muskelübung, vernünftiger Abwechselung von Arbeit und Erholung, endlich in Abhärtung des Leibes und Stählung der psychischen Widerstandskraft, in allem, was verhüten kann, daß unser Empfinden nicht in Empfindelei, unser Fühlen nicht in Zärtelei ausarte!