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MKL1888:Zepharovich

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Zepharovich“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Zepharovich“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 16 (1890), Seite 879880
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Zepharovich. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 16, Seite 879–880. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Zepharovich (Version vom 17.03.2024)

[879] Zepharovich (spr. -witsch), Viktor, Ritter von, Mineralog, geb. 13. April 1830 zu Wien, studierte dort und an der Bergakademie in Schemnitz, wurde 1852 Geolog an der Geologischen Reichsanstalt zu Wien, 1857 Professor der Mineralogie zu Krakau, 1861 zu Graz und 1864 an der Prager Universität, wo er 1880 ein mineralogisches Institut errichtete. 1885 wurde er zum Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Wien ernannt. Außer einer großen Anzahl mineralogisch-kristallographischer Monographien einzelner Mineralspezies und kristallographischer Untersuchungen chemischer Präparate lieferte er Berichte über die geologische Durchforschung Böhmens und Ungarns und veröffentlichte ein „Mineralogisches Lexikon für das Kaisertum Österreich“ (Wien [880] 1859–73, 2 Bde.) sowie „Kristallographische Wandtafeln“ (Prag 1877).


Ergänzungen und Nachträge
Band 17 (1890), Seite 835
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[835] Zepharovich, Viktor, Ritter von, Mineralog, starb 24. Febr. 1890 in Prag.