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MKL1888:Weißenau

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Weißenau“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Weißenau“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 16 (1890), Seite 510
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Weißenau. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 16, Seite 510. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Wei%C3%9Fenau (Version vom 16.09.2022)

[510] Weißenau, Weiler im württemberg. Donaukreis, Oberamt Ravensburg, zur Gemeinde Ober-Eschach gehörig, am Schussen, hat eine schöne kath. Kirche, ein Schloß, eine Irrenanstalt, Bleicherei, Färberei und Appreturanstalt, Rosenzucht, Gemüsegärtnerei und (1885) 339 Einw. W. war früher reichsunmittelbare Prämonstratenserabtei (Augia minor) mit 30,000 Gulden Einkünften, besaß zuletzt 137 Dörfer, Weiler und Höfe, wurde 1803 aufgehoben, kam an den Grafen von Sternberg-Manderscheid, 1806 unter württembergische Hoheit und wurde 1835 von Württemberg als Staatsgut angekauft.