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MKL1888:Rastriermaschine

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Rastriermaschine“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Rastriermaschine“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 13 (1889), Seite 587
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Rastriermaschine. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 13, Seite 587. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Rastriermaschine (Version vom 19.04.2021)

[587] Rastriermaschine (Liniiermaschine), Apparat zum Beziehen von Schreibpapier mit farbigen Linien oder Streifen für die Herstellung von Tabellen, Registern, Kontobüchern etc. Die Liniierung erfolgt vermittelst Metallfedern, über denen sich mit Farbe getränkte Filze befinden, welche jene den Federn mitteilen, während die Bogen unter denselben auf endlosen Tüchern hindurchgeführt werden. Die Federn können sowohl hinsichtlich der Entfernung der Linien voneinander als auch betreffs des Beziehens, resp. Überspringens einzelner Papier- oder Druckstellen gestellt werden. Bei der R. von Kiß (Stuttgart) erfolgt die Rastrierung vermittelst eingefärbter runder Metallscheiben und kann für gleichzeitige Liniierung in mehreren Farben eingerichtet werden; dieselbe arbeitet weit rascher als die R. mit Federn.