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MKL1888:Odontogrāph

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Odontogrāph“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Odontogrāph“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 12 (1888), Seite 331
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Odontogrāph. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 12, Seite 331. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Odontogr%C4%81ph (Version vom 15.09.2022)

[331] Odontogrāph (griech.), Apparat zum Vorzeichnen der Zahnkurven bei Zahnrädern auf Papier oder auf dem Holzmodell. Der bisher allein gebräuchliche O. von Willis, welcher in England sehr verbreitet ist, dient zur leichten Aufsuchung der Mittelpunkte von Kreisen, welche die genauen Zahnprofile ersetzen sollen. Neuerdings kommt der O. von Robinson in Aufnahme, im wesentlichen ein nach einer logarithmischen Spirale gekrümmtes, aus Messing gefertigtes Kurvenlineal mit Involute, welches durch eine zugehörige Tabelle nutzbar gemacht wird, um zur Aufzeichnung der Cykloiden- oder Evolventenzähne zu dienen. Die Annäherung der genauen Zahnprofile ist eine für die Praxis vollkommen genügende.

Anmerkung (Wikisource)

  • Vgl.: S. W. Robinson: A Practical Treatise on the Teeth of Wheels With the Theory and the use of Robinson’s Odontograph. Van Nostrand, New York 1876 Internet Archive; Revised, with additions. 1888 Internet Archive