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MKL1888:Fröschl

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Fröschl“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Fröschl“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 6 (1887), Seite 753
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Fröschl. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 6, Seite 753. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Fr%C3%B6schl (Version vom 10.01.2023)

[753] Fröschl, Karl, Maler, geb. 1848 zu Wien, bildete sich auf der dortigen Kunstakademie und ging dann nach München, wo er sich W. Diez zum Lehrer erwählte und bald einer seiner tüchtigsten Schüler ward. Er kultivierte vornehmlich den Studienkopf, das Porträt und das heitere Familiengenre in geist- und gemütvoller Auffassung und mit einer zarten, flüssigen Technik. Nachdem er sich einige Jahre in Italien aufgehalten, von wo er glücklich erfaßte Motive aus dem römischen Volksleben mitbrachte, kehrte er nach München zurück, siedelte aber 1883 nach Wien über. F. führt auch die Radiernadel mit großem Geschick.