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MKL1888:Eisenbahn-Auskunftsstellen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Eisenbahn-Auskunftsstellen“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Eisenbahn-Auskunftsstellen“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 17 (Supplement, 1890), Seite 275
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Eisenbahn-Auskunftsstellen. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 17, Seite 275. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Eisenbahn-Auskunftsstellen (Version vom 06.04.2021)

[275]  Eisenbahn-Auskunftsstellen. Die erste Auskunftsstelle ist seitens der preußischen Staatseisenbahnverwaltung 1880 in Berlin C (Stadtbahnhof Alexanderplatz) eingerichtet worden. Dieselbe erteilt mündlich oder schriftlich unentgeltlich Auskunft über Fahrpläne, Reisewege, Zuganschlüsse, Zollabfertigung, Beförderungsgebühr im Personen-, Gepäck-, Vieh- und Güterverkehr im Gebiet der gesamten preußischen Staatseisenbahnverwaltung sowie der Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen und, soweit die vorliegenden Hilfsmittel ausreichen, auch in Betreff der übrigen in- und ausländischen Eisenbahnen. Ferner sind daselbst Tarife verkäuflich. Ähnliche Auskunftsstellen sind seitdem 1884 in Hamburg und Leipzig, 1885 in Frankfurt a. M. von der preußischen Staatseisenbahnverwaltung errichtet worden. Der Auskunftserteilung über Reiseverhältnisse und zugleich für die Ausgabe zusammenstellbarer Rundreisehefte (s. Personengeldtarif) dienen ferner die Auskunftsstellen in Berlin (Anhalt-Dresdener Bahnhof) und in Köln (Zentralbahnhof). Dem Beispiel der preußischen ist die sächsische Staatseisenbahnverwaltung durch Errichtung einer besondern Auskunftsstelle für ihren Bereich in Leipzig 1884 gefolgt. Außerdem wird von den Eisenbahndienststellen (Fahrkartenausgabe- und Güterabfertigungsstellen) Auskunft über die Verkehrs- und Tarifverhältnisse der eignen Verwaltung erteilt.