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MKL1888:Adickes

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Adickes“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Adickes“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 18 (Supplement, 1891), Seite 4
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Adickes. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 18, Seite 4. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Adickes (Version vom 23.01.2023)

[4] Adickes, Franz, Oberbürgermeister von Frankfurt a. M., geb. 19. Febr. 1846 zu Harefeld bei Stade, studierte 1864–67 in Heidelberg, München und Göttingen die Rechte, trat sodann in den Staatsjustizdienst, machte den französischen Krieg 1870/71 zuerst als Unteroffizier, dann als Reserveleutnant im 3. Garderegiment z. F. mit, wurde 1873 nach bestandenem Assessorexamen zum Beigeordneten von Dortmund, 1877 zum zweiten Bürgermeister von Altona und 1883 zum Oberbürgermeister daselbst gewählt. Er erwarb sich um Neugestaltung der Stadt und um die Selbstverwaltung der Provinz Schleswig-Holstein große Verdienste. 1890 wählte ihn die Gemeindevertretung von Frankfurt a. M. zum Nachfolger Miquels als Oberbürgermeister. Er schrieb: „Zur Lehre von den Rechtsquellen“ (Götting. 1872), „Zur Lehre von den Bedingungen“ (Berl. 1876) und mehrere Aufsätze in Zeitschriften.