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Londons Straßenverkehr

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Londons Straßenverkehr
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 7, S. 116
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1894
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[116] Londons Straßenverkehr. Wer London nicht gesehen hat, vermag sich nur schwer einen Begriff von dem Straßenverkehr der Millionenstadt zu machen. Der Mittelpunkt der Stadt, die sogenannte „City“, die vorwiegend Asphalt- und Holzpflaster hat, gehört – abgesehen von den kleineren Fuhrwerken – den Omnibus, die man oft gleich zu dreien neben- und hintereinander fahren sieht, soweit das Auge reicht. Die größte Londoner Omnibusgesellschaft, die „London General Omnibus Co.“ besitzt allein 1000 Fahrzeuge mit 10 000 Pferden. Man schätzt die Zahl der Omnibusreisenden auf 10 Millionen jährlich, wobei etwa 32 Millionen Kilometer durchfahren werden. Sämtliche Wagen haben Verdecksitze, auf denen auch Frauen Platz nehmen.

Nach den äußeren Stadtgegenden hin treten die Pferdebahnen in ihre Rechte, an deren Betrieb dreizehn Gesellschaften beteiligt sind. Die Länge ihres Schienennetzes beläuft sich auf 216 Kilometer, davon sind 56 Kilometer zweigeleisig. Sie befördern jährlich 190 Millionen Reisende und ihre Einnahmen dafür beziffern sich auf etwa 20 Millionen Mark. Die durchschnittliche Tagesleistung eines Pferdes beträgt 19 Kilometer bei 21/2- bis 3stündigem Dienst. Nach etwa 7 Jahren wird das Pferd dienstunfähig.