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Lied (Wünschelruthe Nro. 21)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Carl August Heinrich Zwicker
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Titel: Lied
Untertitel:
aus: Wünschelruthe - Ein Zeitblatt. Nr. 21, S. 81
Herausgeber: Heinrich Straube und Johann Peter von Hornthal
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Vandenhoeck und Ruprecht
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Erscheinungsort: Göttingen
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Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
fertig
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[81]
Lied.

     Mit glatten Händen sah’ ich Wellen
Ein Schifflein schnell vom Ufer ziehen,
Ein Wehen ließ das Segel schwellen,
Wie Taubenflügel rauschend fliehen.

5
     Und in dem Kahne schlief ein Knabe

Und lächelte in süßen Träumen,
Von fernem Land, von goldner Gabe,
Von Grüßen unter Blütenbäumen.

     Das Wehen hat ihn still verlassen,

10
Die falschen Wogen wach ihn singen,

Da will er nur das Ruder fassen,
Zurück zum Heimatufer dringen. -

     Ach auf der Hoffnung Schaukelnachen
Wird Liebe leicht in Schlummer fallen,

15
Und findet weinend beim Erwachen

Auf ödem Meer sich hülflos wallen! -

Z.