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Kant’s Denkmal in Königsberg

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: E.
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Titel: Kant’s Denkmal in Königsberg
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 14, S. 197
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1858
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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Kant’s Denkmal in Königsberg.

Noch im Laufe dieses Jahres wird Deutschland eine Ehrenpflicht erfüllen und das Denkmal eines seiner größten Denker zur Aufstellung bringen. Es hat lange genug gedauert, und wie man sagt, sollen auch heute noch die Unkosten der Statue trotz aller Aufrufe und Sammlungen nicht ganz gedeckt sein. Das alte Lied im alten Deutschland! – Was Kant seiner Zeit war und wie er für Deutschland und dessen geistiges Emporblühen wirkte, werden wir in einem längeren Artikel: „Kant als Philosoph und als Mensch“ aus der Feder eines unserer geistreichsten Kritiker unsern Lesern darzustellen suchen. Für heute, in Bezug auf das Denkmal, nur so viel, daß die Statue (nach Rauch’s Hautreliefstatue am Piedestal des Denkmals Friedrich des Großen) am 18. Juni vorigen Jahres im königlichen Gußhause in Berlin vom Kunstgießer Gladenbeck gegossen und später im Rauch’schen Atelier unter Aufsicht des Meisters zusammengesetzt wurde. Kant ist sprechend, mit aufgehobenem Arme dargestellt und macht einen imponirenden Eindruck. Man hofft (?) die Statue (auf großem marmornem Piedestal) noch im Laufe dieses Jahres enthüllen zu können.

E.