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In der Ramsau

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Textdaten
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Autor:
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Titel: In der Ramsau
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 28, S. 481, 484
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1894
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[481]

In der Ramsau.
Nach einem Gemälde von J. G. Steffan.

[484] In der Ramsau. (Zu dem Bilde S. 481.) Die großartigen Naturschönheiten der Ramsau, jenes Thales, das von Berchtesgaden gegen den Hintersee sich hinaufzieht, haben schon viele begeisterte Lobredner gefunden. Unsern Lesern sind sie durch die unvergleichlichen Schilderungen in Ludwig Ganghofers „Martinsklause“ gerade gegenwärtig besonders nahe gerückt. Den Worten des Dichters fügen wir heute das Bild des Malers hinzu. Hat auch die neuzeitliche Kultur, die mit ihren Kunststraßen auch in diese weltentlegenen Winkel eindrang, die ursprüngliche Wildheit in manchen Stücken gemildert, so ist doch noch genug von dem alten Gepräge übrig geblieben. Auch unser Bild führt uns an eine Stelle, die in keinem Stücke die Spuren der glättenden Kultur verrät, und nichts hindert die Phantasie, sich beim Beschauen dieses Blattes hinaufzuträumen in die Tage, da Eberwein die Martinsklause gründete.