Zum Inhalt springen

In der Fremde (Friedrich von Bodenstedt)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
<<< >>>
Autor: Friedrich von Bodenstedt
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: In der Fremde
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 41, S. 656
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1868
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[656]
In der Fremde.

O Thor, der Du in fremden Ländern
Geglaubt Dein Schicksal zu verändern,
Dasselbe bleibt es überall!
Der Sturm, der in der Wogen Schwall

5
Des Schiffes jäh Verderben zeugte,

Den Mast zerschmettert trieb zum Strand:
Er war’s, der schon die Fichte beugte,
Da sie im heim’schen Grund noch stand.
Der Schmerz, den Du hinausgetragen,

10
Weil Du gemeint, ihm zu entfliehn,

An Deinem Herzen wird er nagen,
Wird bis zum Grabe mit Dir zieh’n.
Geh mit Dir selbst streng in’s Gericht,
Und wenn Dir’s nicht gelingt, von innen,

15
Das Glück, die Ruhe zu gewinnen,

Von außen kommt Dir Beides nicht.

F. Bodenstedt.