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In Eile

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Textdaten
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Autor:
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Titel: „In Eile“
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 16, S. 276
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1871
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[269]

Frühstück zu Pferde.
Nach einer Skizze des Freiwilligen Knackfuß im Husaren-Regiment Nr. 15.

[276] „In Eile“. (Mit Abbildung.) Wenn das auf einer Briefadresse steht, so läßt man sich’s gefallen; anders nimmt es sich aber aus, wenn es vor ein Frühstück gesetzt wird. Ein reitendes Jagdvergnügen kann vorkommen, aber – ein reitendes Frühstück ist nur einem Deutschen von Anno 70 möglich gewesen! Und so war es auch, und unser reitender Feldmaler H. Knackfuß ist es, der auch dazu seinen Beitrag als Theilnehmer geliefert und das Bildchen hergestellt hat, dessen Anblick uns das herzlichste „Prosit Mahlzeit!“ ausrufen läßt. „Quartiermachen,“ schreibt er dazu, „ist ein saures Geschäft, namentlich für Cavallerie, welche Eilmärsche macht. Da ist man häufig gezwungen, um allen Zeitverlust zu vermeiden, im schlanken Trabe die Packtaschen zu öffnen und den grimmigsten Forderungen des Magens Genüge zu thun.“ Der Humor scheint unter dem „Frühstück in Eile“ nicht zu leiden, der Verdauung hilft es gewiß trefflich auf, selbst den reitenden Schluck sehen wir mit deutscher Energie executirt – was ist da Besseres zu wünschen als

Glück auf, Ihr deutschen Reiter!
Es soll gesegnet sein
Euch Brod und Wurst und Wein!
So reitet keck und heiter
In Frankreich aus und ein!
Nie fehl’ es Euch an Brocken,
Nie sei der Mund Euch trocken!