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Ich han got vn̄ die mīneklichē minne

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Reinmar von Brennenberg
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Titel: Ich han got vn̄ die mīneklichē minne
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aus: UB Heidelberg 188v
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Entstehungsdatum: 13. Jahrhundert
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Originalherkunft:
Quelle: UB Heidelberg
Kurzbeschreibung:
In Originallettern. Vergleiche auch Ich han got vnd die minneklichen minne mit aufgelösten Lettern.
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[188v]

ICh han got vn̄ die mīneklichē minne·
gebetten fleliche nv vil manic iar·
dc ich ſchiere nach unſer dꝛier ſinne·
vinde ein reine wib ſo het ich gar·
alles des min h̾ze an einē wibe gert·
wol mich dc ich ſo werdem wibe vf mīne dienen ſolde·
ob ich doch niemer wurde gewert·
dannoch ich mich ſolher eren froͤwen wolde·

Senfte in dem mv̊te vn̄ lieb in den ǒgē·
wie lange wilt dv v̾derben mir den lip·
frowe gedenke vn̄ mīne mich tǒgē·
ob ich es vmbe dich v̾diene ſelig wib·
ſich vf dine trúwe wie we mir ſenen tůt·
ich wene ich mvͤſſe v̾derben nach diner ſuͤſſē mīne·
beſchiht dc mīne ſo biſt dú niht gv̊t·
twinc die vil liebē als mich ê dc ich gar v̾bꝛinne·

Min abent ſegē min moꝛgē ſegē·
dc iſt alles mit der mīneklichē gar·
dc ſi mī fliſſekliche welle pflegē·
vn̄ behvͤtē ſwar ich in den landē var·
ſvme klagēt vō ir frowen groſ vnſtetekeit·
dc ſi in rede erlǒbē vn̄ iegeſlichē wellen hoͤꝛen·
dc ſchat in an ir w̾dekeit·
vn̄ an ir reinē tvgēt me dans ieman múge getoͤꝛen·